Kleiner Kämpfer Ewen: Therapien geben Hoffnung

Heiko Richter (l.,38), Ewen Wittig (4), Elias Wittig (13) und Stefanie Wittig (re., 35).
Heiko Richter (l.,38), Ewen Wittig (4), Elias Wittig (13) und Stefanie Wittig (re., 35).

Oelsnitz/Erzg. - Der kleine Ewen wurde im März 2013 unter dramatischen Umständen geboren und ist seitdem schwerstbehindert. Die Ärzte gaben ihm nur noch eine sehr kurze Lebenserwartung. Doch der kleine Kämpfer ist heute bereits 4 Jahre alt.

Bei Mutter Stefanie Wittig (35) hatte sich während der Schwangerschaft vorzeitig die Plazenta gelöst und die Nabelschnur war um Ewens Hals gewickelt. Der Kleine wurde dann per Kaierschnitt auf die Welt geholt, eine Stunde lang musste das Baby reanimiert werden. Danach kam er nach Aue ins Krankenhaus, wo er zwei Wochen im Koma lag.

Seitdem ist der Junge spastisch gelähmt, kann weder sehen, sitzen noch sprechen. Ein Jahr lang musste Ewen dann zuhause noch über eine Sonde ernährt werden.

Eine tolle Unterstützung ist auch der große Bruder von Ewen, Elias (13). Er hilft seinen Eltern wo er kann.

Ewen bei der Therapie nach Prof. Dr. med. Kozijavkin in Zypern.
Ewen bei der Therapie nach Prof. Dr. med. Kozijavkin in Zypern.

Dank spezieller Therapien, wie der sogenannten Adeli-Therapie im slowakischen Piestany, wird der 4-Jährige immer munterer und auch die Wirbelsäule wird laut Mutter Stefanie gerader.

Diese spezielle Wirbelsäulen-Therapie trägt zur Verbesserung von Ewens Lebens bei. Die Therapie beruht auf Erkenntnissen aus der Raumfahrtmedizin. Russische und slowakische Mediziner entdeckten den Raumfahrtanzug für die Behandlung von Menschen, die etwa an einer Gehirnlähmung oder an den Folgen eines Schlaganfalls litten. Mit einer speziellen Behandlungsmethode konnten sie teils spektakuläre Heilerfolge erzielen.

Auch in Zypern war Ewen zu einer Therapie, zur "Intensiven Neurophysiologischen Rehabilitation nach Prof. Dr. Kozijavkin". Neben der Deblockierung der Wirbelsäule und der Gelenke ist Physiotherapie auf neurophysiologischer Basis ein Hauptbestandteil der Therapie.

Nur leider kommt die Krankenkasse für diese Therapien nicht auf, in der Slowakei kosten zwei Wochen Therapie allein schon 3.600 Euro, dazu kommen noch Kosten für die Unterkunft. In Zypern sind es schon 4.000 Euro Therapiekosten.

Verschiedene Hilfsaktionen haben dem Kleinen bereits ein paar Therapien finanzieren können. Nun hofft die Oelsnitzerin auf weitere Unterstützung, denn die nächsten Therapien stehen bereits an. Wenn ihr den kleinen Kämpfer Ewen unterstützen möchtet, könnt ihr gern einen kleinen Beitrag spenden.

Das Spendenkonto findet ihr auf der Facebook-Seite Ewen kleiner Kämpfer geht seinen Weg.

Ewen (4) mit seinem großen Bruder Elias (13).
Ewen (4) mit seinem großen Bruder Elias (13).
Ewen kämpft sich trotz seiner schweren Behinderung tapfer durchs Leben.
Ewen kämpft sich trotz seiner schweren Behinderung tapfer durchs Leben.

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