Junge (8) steht weinend und alleine an der Bushaltstelle: Der Grund macht sprachlos

Gablitz (Österreich) - Weil ein Bus im morgendlichen Schülerverkehr zu voll war, musste ein Schüler, der zu nah an der Tür stand, aussteigen.

Aus so einem Bus wurde der Junge verwiesen (Symbolbild).
Aus so einem Bus wurde der Junge verwiesen (Symbolbild).  © Screenshot/Facebook/VORgmbh

Für den Busfahrer war die Situation in dem Moment ganz leicht: "Die Tür schließt nicht, weil das Fahrzeug zu voll ist, also muss derjenige, der am nächsten zur Tür steht, aussteigen", muss er sich wohl gedacht haben.

Der Achtjährige, der in dem Moment zu nah an der Tür gestanden haben soll, hat sein Schicksal einfach hingenommen und den Bus verlassen.

An der Haltestelle soll ihn später seine Mutter weinend gefunden haben. Sie brachte ihren Jungen dann zur Schule und sprach dort mit dem Fahrer des Busses. "Er hat dann recht pampig reagiert", erklärt Raphaela Staudinger, Mutter des Kindes dem österreichischen Fernsehsender ORF.

Daraufhin wandte sie sich sofort an den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) in Österreich, der für die Buslinie zuständig ist.

Georg Huemer, Sprecher des VOR erklärt gegenüber dem ORF, wie der Fahrer richtig hätte handeln müssen: "Er hätte ältere Kinder bitten müssen, auf den nächsten Bus zu warten. Einem achtjährigen Kind ist es nicht zuzumuten, dass es in einer solchen Situation so flexibel reagiert und einfach einen anderen Bus nimmt."

Der Verkehrsverbund hat sich weiterhin bei der Mutter des Kindes entschuldigt und bereitet nun eine kleine Überraschung für den Achtjährigen vor, damit das Erlebte bald wieder vergessen werden kann.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/VORgmbh


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