Kuh nimmt Wanderer auf die Hörner und stößt ihn Böschung hinab

Bramberg - Ein deutscher Urlauber hatte bei einem Wanderausflug mit seiner Familie in Österreich Glück im Unglück, als eine aggressive Kuh auf den 56-Jährigen losging und ihn in einen Fluss stieß.

Im österreichischen Bramberg ist es erneut zu einer gefährlichen Kuh-Attacke gekommen. Zum Glück konnte das Opfer sich retten. (Symbolbild)
Im österreichischen Bramberg ist es erneut zu einer gefährlichen Kuh-Attacke gekommen. Zum Glück konnte das Opfer sich retten. (Symbolbild)  © 123RF

Wie die Polizei Salzburg vermeldete, war der Deutsche am Freitag entlang des "Smaragdwanderweges" in Bramberg (Pinzgau) unterwegs, als er gleich zweimal attackiert wurde.

Zuerst habe das Tier ihm bei einer Engstelle den Weg versperrt. Als der Mann versuchte, an der Kuh vorbeizugehen, sei sie auf ihn losgegangen und habe ihn mit den Hörnern im Bauchbereich verletzt.

Bei einer zweiten Attacke schleuderte das Rind den Wanderer laut dem Bericht schließlich eine rund 1,5 Meter hohe Böschung hinunter in einen Fluss. Seine Ehefrau und zwei Enkelkinder hätten hilflos mit ansehen müssen, wie der 56-Jährige im Wasser landete.

Zum Glück konnte er sich aus eigener Kraft aus dem hochwasserführenden Fluss retten und wurde nur leicht verletzt. Laut Polizei war es die zweite Kuhattacke innerhalb weniger Tage.

Bereits am 17. Juni hatte sich in Bramberg ein ähnlicher Vorfall ereignet. Damals war ein 57-Jähriger von einem Tier mit den Hörnern im Oberschenkelbereich verletzt worden und zog sich massive Schürfwunden zu.

Titelfoto: 123RF


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