Polizist geht während der Arbeit ins Bordell und will es einer Dame "heftig besorgen"

Österreich - Ein Besuch im Bordell: Einige Männer haben das schon mal in ihrer Freizeit gemacht. Nicht so ein österreichischer Polizist. Er legte das Schäferstündchen auf seine Dienstzeit. Doch das ist noch nicht alles.

170 Euro zahlte der Beamte für die halbe Stunde. (Symbolbild)
170 Euro zahlte der Beamte für die halbe Stunde. (Symbolbild)  © 123RF/lightfieldstudios

Laut "Krone.at", unter Berufung auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofes, sei der Polizist aus der Steiermark am 8. Juli 2017 mit einem Kollegen zur Streife eingeteilt gewesen. Mit dabei auch eine Polizeischülerin, die in der Praxisausbildung war.

Bevor das Team das Bordell aufsuchte, konsumierten die Männer Alkohol. Im Puff angekommen, soll der Kontrollinspektor, ein Dienstgrad österreichischer Beamter, bereits am Eingang von den "feschen Katzen" geschwärmt haben. Gemeint waren damit die Mitarbeiterinnen des Laufhauses.

Außerdem wolle er es einer Prostituierten "heftig besorgen". Weil eine der Damen von der Dienstwaffe des Mannes eingeschüchtert war, habe der Beamte diese auf dem Tresen liegen lassen.

Die Polizeischülerin muss sich gefühlt haben wie im falschen Film. Sie sicherte die Glock ihres Kollegen.

Wäre das nicht schon schlimm genug, soll der Polizist ihr auch den Chef des Bordells mit den Worten "Der ist doch so geil" empfohlen haben.

Polizist wurde entlassen

Sie lehnte aber ab. Im Gegensatz zu ihrem Kollegen: Nachdem er ins Separee mit einer der Damen verschwand, zahlte er 170 Euro für die halbe Stunde.

Als der Fall bekannt wurde, erhielt der Polizist seine Entlassungspapiere... Dagegen ging dieser aber vor. Eine untere Instanz befand diese Entscheidung aber für zwingend.

Zunächst wurde auch eine Strafe von 15.000 Euro vom Disziplinar-Senat verhängt. Eine zweite Instanz urteilte auf Entlassung.

Titelfoto: 123RF/lightfieldstudios


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