Tierhasser schießt auf Katze, doch nicht das erste Mal

Strasshof (Österreich) - Ein Tierhasser hat es auf eine Katze in der österreichischen Stadt Strasshof abgesehen. Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit schoss er auf das Tier.

Die Katze wurde nach dem Schuss von einem Tierarzt untersucht (Symbolbild).
Die Katze wurde nach dem Schuss von einem Tierarzt untersucht (Symbolbild).  © 123RF/Vasyl Dolmatov

Auf den Kater von Aljoscha Kroboth wurde bereits im Juli dieses Jahres mit einem Luftdruckgewehr geschossen, berichtet er gegenüber NÖN.at.

Damals lag das Tier schwer verletzt im Garten des Österreichers. Da Kroboth zur Tatzeit nicht Zuhause war, weiß er nicht, wann genau es geschah und wer es war.

"Der Tierarzt entdeckte das Projektil eines Luftdruckgewehrs im Körper. Unser Tiger hatte jedoch Glück und überlebte", sagte er NÖN.at.

Am vergangenen Samstag hörte Kroboth allerdings den lauten Knall, kurz nachdem die Katze das Haus verließ.

Als er nachsah, war kein Pistolenmann zu sehen. Die Katze kam hingegen mit einer sichtbaren Schusswunde am Hals zurück ins Haus.

Der verängstigte Mann rief sofort die Polizei. Ein Beamter sah sich das Tier an. Er konnte aber nichts mehr unternehmen, da das Wohngebiet zu groß sei, um an jeder Wohnungstür zu klingeln und nach Luftdruckgewehren zu fragen.

Der Katzenhalter fuhr deshalb mit dem Vierbeiner in eine Tierklinik. "Eines der Projektile steckt neben der Lunge. Man kann es aber nicht entfernen", so Kroboth zu NÖN.at.

Er sorgt sich nun. Nicht nur um die Katze, sondern dass der Täter auch auf Kinder schießen könnte. Die Polizei versucht den Mann zu beruhigen: "Erfahrungsgemäß schießen solche Täter nicht auf Menschen. Sie stört vor allem, dass die Katzen in ihrem Garten ihre Exkremente hinterlassen und eventuell Schäden anrichten", sagt ein Beamter NÖN.at.

Sie ermitteln nun, wer der Täter sein könnte.

Die Polizei vermutet, dass eine Luftdruckpistole die Tatwaffe sein könnte (Symbolbild).
Die Polizei vermutet, dass eine Luftdruckpistole die Tatwaffe sein könnte (Symbolbild).  © 123RF/Paweł Horosiewicz

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