Zug schiebt Laster in Haus: Rentner-Paar verliert sein Zuhause

Wien - Bei einem schweren Zugunglück in der österreichischen Gemeinde Munderfing wurde ein Haus so schwer beschädigt, dass es abgerissen werden muss.

Der Hänger mit dem Bagger steht noch auf der Straße, der Kipplaster wurde in das Haus geschoben und beschädigte es schwer.
Der Hänger mit dem Bagger steht noch auf der Straße, der Kipplaster wurde in das Haus geschoben und beschädigte es schwer.  © DPA

Am Montagnachmittag hatte der Fahrer eines Kipplasters, der auf einem Hänger einen 23 Tonnen schweren Bagger transportierte, an einem unbeschrankten Bahnübergang offenbar nicht richtig aufgepasst. Dabei übersah der wohl den herannahenden Güterzug.

Trotz Notbremsung des Lokführers konnte der Aufprall nicht mehr verhindert werden. Der Zug erfasste die Zugmaschine des Gespanns und schob ihn meterweit vor sich her und schließlich in ein an der Bahnstrecke stehendes Wohnhaus.

Die Hauswand wurde völlig zerstört. Das in dem Haus lebende Rentnerpaar blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Dennoch verlieren sie jetzt ihr Heim. Denn das Haus wurde so schwer beschädigt, dass es abgerissen werden muss. Die beiden kamen zunächst bei Freunden unter, wie die österreichische Nachrichtenseite meinbezirk.at berichtet.

Der Lokführer wurde leicht verletzt, der LKW-Fahrer wurde vom Rettungshubschrauber schwerverletzt ins Krankenhaus geflogen. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

Der Laster beschädigte das Haus so schwer, dass es abgerissen werden muss.
Der Laster beschädigte das Haus so schwer, dass es abgerissen werden muss.  © DPA

Titelfoto: DPA

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