Terroranschlag geplant? Mann (24) muss vor Gericht!

Offenbach - Nach den drei Festnahmen wegen des Verdachts auf einen geplanten Anschlag im Rhein-Main-Gebiet (TAG24 berichtete) soll der 24 Jahre alte Hauptverdächtige am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

Rund 170 Beamte waren am Dienstag in Offenbach im Einsatz (Symbolbild).
Rund 170 Beamte waren am Dienstag in Offenbach im Einsatz (Symbolbild).  © dpa/Swen Pförtner

Ob auch die beiden mutmaßlichen Komplizen vorgeführt werden, sei noch unklar, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Nadja Niesen, am Morgen.

Bei den drei jungen Männern handelt es sich um mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat. Sie sollen vorgehabt haben, bei einem religiös motivierten Anschlag möglichst viele Menschen zu töten.

Etwa 170 Beamte waren am Dienstag an der Aktion beteiligt. Sie durchsuchten drei Wohnungen in Offenbach wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Bei den polizeibekannten Verdächtigen handelt es sich um einen 24-jährigen Deutschen mazedonischer Abstammung - er ist Hauptverdächtiger - sowie zwei türkische Staatsangehörige im Alter von 22 und 21 Jahren.

Der 24-Jährige soll sich Chemikalien und Geräte zur Herstellung von Sprengstoff beschafft und im Internet nach Schusswaffen gesucht haben.

Richter verhängt Untersuchungshaft wegen Verdacht auf Anschlagsplan

Update 15.20 Uhr: Nach den Festnahmen wegen des Verdachts auf einen geplanten Anschlag im Rhein-Main-Gebiet ist gegen einen 24-Jährigen Haftbefehl erlassen worden.

Es bestehe Fluchtgefahr, sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Nadja Niesen, am Mittwoch. Seine beiden ebenfalls am Dienstag festgenommenen mutmaßlichen Komplizen befänden sich wieder auf freiem Fuß.

Etwa 170 Beamte waren am Dienstag an einer großangelegten Durchsuchungsaktion in Offenbach beteiligt. Dem 24-jährigen Deutschen mazedonischer Abstammung wird als Hauptverdächtigem vorgeworfen, er habe als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat bei einem religiös motivierten Anschlag möglichst viele Menschen töten wollen.

Er soll sich Chemikalien und Geräte zur Herstellung von Sprengstoff beschafft und im Internet nach Schusswaffen gesucht haben.

Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt beantwortet vor dem Gerichtszentrum Fragen von Medienvertretern.
Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt beantwortet vor dem Gerichtszentrum Fragen von Medienvertretern.  © dpa/Boris Rössler

Titelfoto: dpa/Swen Pförtner

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