Ohne Fahrverbote: So schützt sich Düsseldorf vor Terror an Karneval

Düsseldorf - Die Karnevalshochburg Düsseldorf verzichtet im Gegensatz zu Köln am Rosenmontag auf Fahrverbote für Lastwagen in der Innenstadt.

Man werde das Sicherheitskonzept gegebenenfalls anpassen, sagte ein Stadt-Sprecher in Düsseldorf.
Man werde das Sicherheitskonzept gegebenenfalls anpassen, sagte ein Stadt-Sprecher in Düsseldorf.  © DPA

Feste Barrieren und Container sollen den Karnevalsumzug der Landeshauptstadt vor möglichen Anschlägen schützen.

"Aktuell ist in Düsseldorf kein Lkw-Fahrverbot am Rosenmontag vorgesehen", sagte ein Stadt-Sprecher.

Das Sicherheitskonzept werde allerdings mit dem Veranstalter und der Polizei "ständig überprüft und gegebenenfalls angepasst".

Fest stehe bereits, dass wie in den Vorjahren "technische Sicherungsmaßnahmen" zum Einsatz kämen: In Düsseldorf sind Zugänge zur Altstadt mit festen Betonbarrieren gesichert.

Am Rosenmontag kommen seit 2017 unter anderem Container zum Einsatz, die an Kreuzungen einen Anschlag mit einem Auto oder Lkw verhindern sollen.

Vor zwei Jahren hatte es in Düsseldorf auch ein Innenstadtverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gegeben.

Köln behält Lkw-Fahrverbote an Karneval bei

Die Stadt Köln behält ein Fahrverbot für Laster über 7,5 Tonnen an Karneval bei.

Zum Schutz vor Terror-Anschlägen dürften Lastwagen an Weiberfastnacht, Karnevalssonntag und Rosenmontag nicht in die Innenstadt fahren, hatte die Stadt vergangenen Mittwoch mitgeteilt. Die Kölner Polizei kündigte darüber hinaus starke Präsenz und Videoüberwachung an.

Zu den Rosenmontagszügen in Düsseldorf und Köln werden laut den Veranstaltern jeweils mehrere hunderttausend Gäste erwartet.

Köln behält für die wichtigsten Tage an Karneval ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen bei.
Köln behält für die wichtigsten Tage an Karneval ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen bei.  © DPA

Titelfoto: DPA

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