Minus 55 Grad! Hier gibt es garantiert weiße Weihnachten

Minus 50 Grad Celsius sind in Oimjakon im Winter an der Tagesordnung.
Minus 50 Grad Celsius sind in Oimjakon im Winter an der Tagesordnung.

Oimjakon (Russland) - Oimjakon gilt als das kälteste Dorf der Welt! Am 6. Februar 1933 wurde hier der Rekordwert von minus 67,8 Grad gemessen. Damit ist es nur noch in der Antarktis kälter.

Auch in diesem Jahr geht es in Oimjakon knackig weiter: Am 24. November wurden bereits minus 55 Grad Celsius gemessen. Der Schnee liegt hier zentimeterdick.

Wer also von weißen Weihnachten träumt und eine Garantie dafür möchte - voilà, hier ist sie!

So schnell wird das Thermometer auch nicht nach oben klettern: Nur wenige Wochen im Jahr gehen die Temperaturen über den Nullpunkt, berichtet das Reiseportal "Travelbook".

Außer Schnee gibt es hier auch viel Ruhe: Nur rund 500 Menschen leben in dem kleinen Dorf in Sibirien. Einfach ist das nicht, schließlich dauert der Winter in Russlands Osten ganze acht Monate. Im Sommer wird es dafür angenehm warm: die Höchstwerte liegen dann bei 20 Grad.

Doch man muss hartgesotten sein, um hier zu überleben! "Die Kälte bestimmt den Alltag der Menschen hier", schreibt Travelbook. Das trifft auch auf's stille Örtchen zu: Toiletten liegen in der Regel außerhalb der Häuser. Allerdings darf man kein beheiztes Klo erwarten! Es gibt lediglich eine "kleine Hütte mit einem Loch im Boden".

Auch beim Wäschewaschen setzen die Bewohner auf die Kraft der Natur: Zur Desinfektion wird Kleidung einfach in den Frost gehangen.

Vier Fun Facts zum Schluss: Schulfrei gibt es ab minus 52 Grad. Gegen die Kälte trinken die Bewohner Russki Chai, also ihren Wodka. Vegetarier werden hier nicht überleben - Fleisch und Fisch stehen auf dem Speiseplan. Und Milch nimmt man frisch geschnitten vom gefrorenen Block mit nach Hause.


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