Ohne Führerschein und Kennzeichen: Kellner fährt mit E-Scooter über Wiesn

München - Ein Wiesn-Kellner ist mit einem E-Tretroller übers Festgelände gerauscht und von der Polizei gestoppt worden.

Auf dem Oktoberfestgelände haben E-Scooter nichts zu suchen, schon gar nicht ohne Kennzeichen.
Auf dem Oktoberfestgelände haben E-Scooter nichts zu suchen, schon gar nicht ohne Kennzeichen.  © Felix Hörhager/dpa

Der 27-Jährige hatte weder einen Führerschein, noch trug der Elektro-Scooter das nötige Versicherungskennzeichen, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Zudem sind Elektro-Roller auf dem Oktoberfest und in den Straßen rundum grundsätzlich verboten. Für sie gelten dieselben Sperrzonen wie für Autos.

Der Student, der als Kellner auf der Wiesn arbeitet, wurde nach dem Vorfall am Sonntagabend zur Wiesn-Wache gebracht und nach der Bearbeitung des Falles wieder entlassen. Den E-Scooter durfte er behalten - mit dem eindringlichen Hinweis, damit nicht mehr im öffentlichen Verkehrsraum zu fahren.

Von Beginn bis zur Halbzeit des Oktoberfests am Sonntag stoppten die Beamten im gesamten Münchner Stadtgebiet 220 Fahrer von E-Tretrollern, die zu viel getrunken hatten. Rund 590 Fahrer wurden im Umfeld der Wiesn abgewiesen.

Weil ein Kellner mit seinem E-Scooter auf die Wiesn fuhr, wurde er von der Polizei angehalten. (Symbolbild)
Weil ein Kellner mit seinem E-Scooter auf die Wiesn fuhr, wurde er von der Polizei angehalten. (Symbolbild)  © Jens Kalaene/ZB/dpa

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