Was wird der Wiesnhit 2019? Polizei hat Geheimtipp

München - Das Oktoberfest hat gerade begonnen, da wird schon spekuliert: Welcher Song könnte der Wiesnhit 2019 werden?

Aus den Lautsprechern des Polizeibusses schallen Wiesnhits und unterhalten die Gäste auf ihrem Heimweg.
Aus den Lautsprechern des Polizeibusses schallen Wiesnhits und unterhalten die Gäste auf ihrem Heimweg.  © Felix Hörhager/dpa

Während viele "Cordula Grün" erneut ganz vorne im Rennen um den diesjährigen Wiesnhit sehen, hat die Bundespolizei im Spezialbus an der Hackerbrücke einen anderen Favoriten.

"Wenn ich tippen würde: 'Hoch' von Tim Bendzko", sagt Heiko ("Grobi") Müller von der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin aus dem Bonner Raum.

Der 45-Jährige sorgt wie schon im Vorjahr mit seinen Kollegen für einen friedlichen Heimweg der Wiesngäste - und heizt ihnen dazu mit den diversen Wiesnhits aus den Lautsprechern des Polizeibusses noch einmal richtig ein.

An die 80 Menschen rockten dazu im Vorjahr auf der Hackerbrücke. Müllers Motto: "Leute, die tanzen, prügeln nicht."

2018 war Müller kurz vorher im Hambacher Forst gewesen, meist habe er mit Fußballspielen oder Demonstrationen zu tun, sagt er. "Das ist ja ein Geschenk hier."

Im vergangenen Jahr hatte sich schon früh "Cordula Grün" des Wiener Musikers Josh an die Spitze der Hits gesetzt - und am Ende das Rennen gemacht.

Wiesnhit: Dieses Lied wird tatsächlich am meisten auf dem Oktoberfest gespielt

Der Moderator Florian Silbereisen feiert im Schottenhamel Festzelt auf dem Oktoberfest.
Der Moderator Florian Silbereisen feiert im Schottenhamel Festzelt auf dem Oktoberfest.  © Ursula Düren/dpa

"Ich kann mir vorstellen, dass 'Cordula Grün' wieder ganz weit vorne liegen wird", sagte der Moderator und Sänger Florian Silbereisen am Samstag beim Wiesn-Anstich im Schottenhamel-Zelt.

Zuvor war der Song "Hulapalu" von Andreas Gabalier zum Wiesnhit gekürt worden - ebenfalls zwei Jahre hintereinander.

Der meistgespielte Hit war laut der Verwertungsgesellschaft Gema allerdings zumindest 2016 und 2017 "Ein Prosit der Gemütlichkeit". Das Trinklied lag rein zahlenmäßig auf Platz eins. Bei dem obligatorischen "Oans, zwoa - gsuffa!" heben die Gäste die Maßkrüge - ob das den Umsatz hebt, ist umstritten.

Bei dem alljährlich gesuchten und am Ende von der Festleitung bekannt gegebenen Wiesnhit geht es nicht um reine Zahlen, sondern um einen Trend und neue Songs, die besonders gut ankommen.

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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