Polizei stellt nach Unfall ungewöhnliche Gäste sicher

Oldenburg - Die Autobahnpolizei Oldenburg hat sich über Nacht ungewöhnliche Gäste auf ihr Gelände geholt. Statt Trunkenbolden oder Rasern standen elf Alpakas und vier Ponys auf einer Grundfläche der Diensthundeführer.

Die Polizei Oldenburg stellte in der Nacht zu Dienstag elf Alpakas aus einem Pferde-Anhänger sicher.
Die Polizei Oldenburg stellte in der Nacht zu Dienstag elf Alpakas aus einem Pferde-Anhänger sicher.  © Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

Nach einem kleinen Unfall an einer Tankstelle hatten die Beamten die Tiere am frühen Dienstagmorgen in einem Transporter mit Pferdeanhänger entdeckt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Nach Angaben des ungarischen Fahrers und seines Begleiters hatten sie die elf Alpakas und vier Ponys, darunter ein Fohlen, in den Niederlanden gekauft und wollten sie in ihre Heimat bringen.

Doch da machten die Beamten der Autobahnpolizei nicht mit. Die Innenräume von Transporter und Anhänger seien stark verschmutzt gewesen, sagte die Sprecherin. Zudem seien die Fahrzeuge in einem technisch bedenklichen Zustand gewesen. Die Heckklappe des Transporters wurde nur durch einen Spanngurt gesichert.

Die Beamten untersagten den beiden Ungarn die Weiterfahrt und brachten die Tiere auf einer Wiese unter.

Das zuständige Veterinäramt soll in die Ermittlungen einbezogen werden. Eigentlich sind Alpakas in den südamerikanischen Anden zuhause.

Unter den Gästen waren auch vier Ponys.
Unter den Gästen waren auch vier Ponys.  © Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland

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