Olympiapark bald UNESCO-Welterbe? Nächster Schritt steht an

München - Die Bewerbung um eine Anerkennung des Münchner Olympiaparks als Unesco-Welterbe hat die nächste Stufe erreicht.

Der Olympiapark in München von oben.
Der Olympiapark in München von oben.  © DPA

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wurde am Donnerstag vom Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats damit beauftragt, die Vorbewerbung beim Bayerischen Wissenschaftsministerium einzureichen, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte.

Ob der Olympiapark auf die deutsche Vorschlagsliste aufgenommen wird, entscheidet die Kultusministerkonferenz. Zunächst wird die Vorbewerbung auf Landesebene beim Wissenschaftsministerium begutachtet.

Der Olympiapark umfasst Bauten wie das Olympiastadion oder den Fernsehturm und ist seit 1996 als Ensemble in die Denkmalliste eingetragen.

Für die Bewerbung als Unesco-Welterbe stellte die Stadt München eine halbe Million Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen bis 2023 vor allem Dienstleistungen wie Gutachten oder Werkverträge finanziert werden, um die Bewerbung vorzubereiten.

In die Liste werden Kulturstätten und Naturlandschaften aufgenommen, die nach Ansicht des Unesco-Komitees Bestandteil des Welterbes der Menschheit und deswegen besonders schützenswert sind.

Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister der Stadt München.
Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister der Stadt München.  © DPA

Titelfoto: DPA

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