Unfassbar! Opa soll Enkelin (6) missbraucht haben, doch er behauptet, sie habe sich an ihn rangemacht

Gera - Vor dem Landgericht Gera wird am Donnerstag ab neun Uhr der Prozess gegen einen 56-Jährigen fortgesetzt, der seine Enkelin in über 160 Fällen sexuell missbraucht haben soll.

Immer wieder soll sich der Mann an seiner Enkelin vergangen haben. (Symbolbild)
Immer wieder soll sich der Mann an seiner Enkelin vergangen haben. (Symbolbild)

Zum Auftakt des Verfahrens hatte der Beschuldigte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Nicht er sei es gewesen, der sich an das Kind herangemacht habe. Vielmehr habe das Mädchen versucht, ihn zum Beischlaf zu bewegen.

Zudem will der Mann seine Enkelin und zwei ihrer Freundinnen bei Sexspielen ertappt haben, in die sie auch ihn hätten einbeziehen wollen.

Laut Anklage hat der Deutsche das Mädchen 2009 erstmals sexuell missbraucht, als es gerade einmal sechs Jahre alt war.

Seiner Mutter hatte sich das Mädchen nicht anvertraut, erzählte erst nach Jahren der Übergriffe 2016 der Mutter eines Freundes davon.

Dass das Mädchen auch einer Therapeutin die Sache entsprechend geschildert habe, könne er nicht nachvollziehen, sagte der Angeklagte.

Möglicherweise habe sie ihm "eins auswischen" wollen, weil er gedroht habe, die Familie ihres Freundes über dessen Drogenkonsum zu informieren.

Update 12.31 Uhr:

Im Prozess gegen den 56-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs seiner Enkelin ist der Angeklagte mit den Angaben des Mädchens konfrontiert worden. Vor dem Landgericht Gera wurde die Videoaufzeichnung der Vernehmung des Mädchens bei der Polizei präsentiert.

Darin schildert das Mädchen, dass der Deutsche sie erstmals kurz nach der Einschulung missbraucht habe. Habe er sie anfangs nur gestreichelt, so seien die Übergriffe mit der Zeit immer heftiger geworden, bis er von seiner Enkelin schließlich sogar den Geschlechtsverkehr verlangt habe.

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Thüringen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0