Oralverkehr kann Krebs verursachen: Schuld hat dieser Erreger

Großbritannien - Immer mehr Wissenschaftler kommen zu der Überzeugung, dass durch Oralverkehr Krebs verursacht werden kann. Schuld ist der mal harmlose mal aber auch gemeingefährliche HP-Virus.

Auch durch Hautkontakt kann HPV übertragen werden. (Symbolbild)
Auch durch Hautkontakt kann HPV übertragen werden. (Symbolbild)

Die Übeltäter, alias die humanen Papillomviren (HPV), die, wie auch andere Geschlechtskrankheiten, unter anderem durch Oralverkehr übertragen werden können sind anscheinend für viele Arten von Mund- und Rachenkrebs verantwortlich, so Experten gegenüber der "Sun".

Jeder vierte Mundkrebs soll durch die gefährlichen Papillomviren verursacht werden.

Das Risiko sich den Virus einzufangen ist bei jüngeren Menschen übrigens sogar noch erhöht. Grund sind wechselnde Partnerschaften und nicht ausreichend geschützter Sex.

"Die Menschen müssen sich bei sexuellen Aktivitäten bewusst sein und die richtigen Vorkehrungen treffen", warnt auch die führende Zahnhygienikerin Anna Middleton.

Allerdings führt nicht jede HPV-Infektion sofort zum Krebs.

Fast jeder sexuell aktive Mensch steckt sich im Laufe seines Lebens mit den Viren an, ohne, dass es zur Katastrophe kommt. Meist bekämpft das eigene Immunsystem den HPV glücklicherweise erfolgreich. Meistens. Wenn nicht, kann es beispielsweise zu verschiedenen Arten von Warzen kommen oder eben auch zu unterschiedlichen Formen von Krebs.

Gegen einige Virus-Typen, die Gebärmutterhalskrebs auslösen, kann Frau sich impfen lassen

Problematisch ist hier vor allem auch, dass man es nicht merkt, wenn man sich angesteckt hat. Ein Test bringt hier Klarheit.

"Von den 100 identifizierten HPV-Typen betreffen etwa 40 den Genitalbereich von Männern und Frauen. Davon sind etwa 20 mit der Entstehung von Krebs in Verbindung zu bringen", so die "Sun".

Gegen einige Virus-Typen die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, kann Frau sich sogar impfen lassen.

Ansonsten hilft nur Schutz beziehungsweise Verhütung. Auch beim Oralverkehr. Zur Gänze reichen aber leider auch keine Kondome oder Lecktücher aus.

HPV wird nämlich auch über die Haut übertragen und nicht "nur", wie typische Geschlechtskrankheiten über ausgetauschte Körperflüssigkeiten.

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