Orkan "Sabine" in Hamburg: Feuerwehr muss zu Hunderten Einsätzen

Hamburg - Orkan "Sabine" hat der Hamburger Feuerwehr etwa 300 Einsätze beschert, seit Mitternacht hat sich die Lage aber deutlich beruhigt.

Ein umgestürzter Baum hat ein Auto unter sich begraben.
Ein umgestürzter Baum hat ein Auto unter sich begraben.  © Daniel Bockwoldt/dpa

"Wir haben jetzt etwa 20 Anrufer die Stunde, das ist wie in einer normalen Nacht", sagte ein Sprecher am frühen Montagmorgen.

"So langsam wird es in Hamburg wieder ruhiger. Sabine zieht weiter", hatte die Feuerwehr gegen Mitternacht bereits getwittert.

Zwei umgefallene Bäume sorgten für größere Einsätze.

Im Hamburger Stadtteil Blankenese sei am Sonntag eine Kastanie in ein Einfamilienhaus gestürzt.

Das Dach und zwei Wände seien eingestürzt, sagte ein Feuerwehrsprecher am Sonntagabend.

In Lurup sei ein Baum in 15 Meter Höhe abgebrochen und ebenfalls auf ein Haus gestürzt.

In beiden Fällen gab es aber keine Verletzten.

Eine Kastanie stürzte auf das Haus im Stadtteil Blankenese. Die Feuerwehr ist vor Ort im Einsatz.
Eine Kastanie stürzte auf das Haus im Stadtteil Blankenese. Die Feuerwehr ist vor Ort im Einsatz.  © Blaulicht-News.de

Update, 7.58 Uhr: Lage in Schleswig-Holstein

Die Einsatzkräfte in Schleswig-Holstein haben seit Mitternacht aufatmen können. Die Lage rund um das Sturmtief "Sabine" entspannte sich zunächst.

Es seien nur noch vereinzelt umgestürzte Bäume auf selten befahrenen Straßen gemeldet worden, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen sagte.

Nach Angaben der Polizeileitstellen rückten die Helfer im Land seit Sonntag zu mehr als 400 wetterbedingten Einsätzen aus.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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