Tod beim Selfie: Mädchen (15†) vom Güterzug in Stücke geschnitten

Orsk - Dieser Leichtsinn endete für die russische Teenagerin Karina Baymukhambetova (15) in einer tödlichen Katastrophe. Das Schulmädchen versuchte gerade ein Selfie auf den Gleisen zu schießen, als ein Zug herangebraust kam.

Ein Foto mit ihrem Handy bezahlte Karina Baymukhambetova (15) mit dem Leben.
Ein Foto mit ihrem Handy bezahlte Karina Baymukhambetova (15) mit dem Leben.  © Facebook Screenshot Karina Baymukhambetova

Für den Lokführer war es längst zu spät, um einen Zusammenstoß zu verhindern.

Aus der Ferne hatte der Fahrer die Personen auf den Bahngleisen zwar bemerkt und die Notbremse getätigt, doch das Unglück ließ sich nicht mehr aufhalten.

Während ein Verwandter, der gemeinsam mit der 15-Jährigen unterwegs war, sich noch retten konnte, gab es für Karina Baymukhambetova kein Entkommen.

Während der Junge durch einen Sprung entkam, wurde das Mädchen vom "Güterzug in Stücke geschnitten", schreibt SUN unter Berufung auf lokale russische Medien, die von der Tragödie berichten.

Das Opfer hatte keine Chance zu überleben. Die Trauer im Freundes- und Familienkreis des Mädchens war und ist immer noch groß.

Zudem wurde nach dem Tod der Teenagerin eine Warnung an andere Jugendliche herausgegeben: "Bitte erinnern Sie sie (ihre Angehörigen) daran, dass Eisenbahnen sowohl für ihre Gesundheit als auch für ihr Leben gefährlich sein können", mahnte Denis Khnykin, Jugendkommissar der Transportpolizei, in Anbetracht der Tatsache, dass Kinder und Jugendliche Warnschilder ignorieren.

Damit spricht der Beamte indirekt aus, was viele denken. Der Tod von Karina Baymukhambetova ist äußerst tragisch und war absolut vermeidbar.

Züge kommen mit großer Geschwindigkeit angefahren. Deshalb haben Menschen auf den Gleisen nichts verloren.
Züge kommen mit großer Geschwindigkeit angefahren. Deshalb haben Menschen auf den Gleisen nichts verloren.  © dpa (Symbolbild)

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