Schwere Brände am 2. Weihnachtstag in Hessen fordern ein Todesopfer

Ortenberg/Frankfurt - Zwei Brände beschäftigten am 2. Weihnachtsfeiertag die Feuerwehren in Ortenberg in der Wetterau und im Frankfurter Stadtteil Praunheim. Eine Person kam dabei ums Leben.

Der 66-jährige Rollstuhlfahrer konnte von den Einsatzkräften nur noch tot aus seiner Wohnung geborgen werden (Symbolbild).
Der 66-jährige Rollstuhlfahrer konnte von den Einsatzkräften nur noch tot aus seiner Wohnung geborgen werden (Symbolbild).  © 123RF

Bei dem Brand in einem Einfamilienhaus in Ortenberg ist ein Rollstuhlfahrer gestorben.

Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag sagte, fanden die Retter die Leiche des 66-Jährigen am Mittwochmittag in seiner stark verrauchten und vom Feuer aufgeheizten Wohnung. Wie der Brand entstanden ist, sei noch unklar.

Die Leiche des Mannes soll zur Klärung der Todesursache obduziert werden. Einsatzkräfte konnten das Feuer im Ortsteil Selters nach Angaben der Sprecherin am Mittag löschen und verhindern, dass es auf Nachbarhäuser übergreift.

Brandermittler untersuchten bereits am Mittwoch den Unfallort. Wann deren Bericht vorliege, sei noch unklar.

Aus ebenso bisher ungeklärter Ursache ist am Mittwochabend Feuer in einem Frankfurter Wohnhaus ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr mussten 30 Bewohner das Gebäude verlassen. Verletzt wurde durch das Feuer niemand, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag weiterhin mitteilte.

30 MENSCHEN VERLIEREN ZEITWEISE IHR ZUHAUSE

Seinen Angaben zufolge war der Brand im Keller des Hauses ausgebrochen. Einsatzkräfte konnte die Flammen in dem Wohnblock löschen.

Das Haus im Stadtteil Praunheim gilt allerdings als unbewohnbar. Wie es weiterhin hieß, sind sämtliche Strom- und Wasserleitungen beschädigt worden.

Viele der Bewohner seien daher bei Verwandten und Freunden unterkommen. Wie die Brandursache, so war zunächst auch die Schadenshöhe unklar.

Titelfoto: 123RF

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