Spielende Kinder auf den Gleisen: Zugführer muss Notbremsung durchführen

In Oschersleben musste der HarzElbeExpress eine Gefahrenbremsung wegen spielender Kinder einleiten.
In Oschersleben musste der HarzElbeExpress eine Gefahrenbremsung wegen spielender Kinder einleiten.  © DPA

Oschersleben - Was für ein Schock für einen Zugführer in Sachsen-Anhalt: Direkt vor ihm spielen Kinder im Gleisbett!

Eine Notbremsung konnte am Sonntag Schlimmeres verhindern. Gegen 17.45 Uhr kam der Zug in der Ortslage Oschersleben zum Stehen.

Die Kinder seien der Polizei Magdeburg zufolge erst kurz vor dem einfahrenden Zug aus den Gleisen gesprungen.

Der Triebfahrzeugführer eines HarzElbeExpress von Oschersleben Richtung Halberstadt sah die Kinder auf den Gleisen und leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein.

Laut Polizei handelte es sich um zwei 13 Jahre alte Mädchen und einen 14-jährigen Jungen. Eine Streife konnte die Jugendlichen stellen. Es blieb bei einer Verwarnung und einem Hinweis auf die schwerwiegenden Folgen solcher Aktionen.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass solche Fälle vor allem jetzt in der Ferienzeit keine Seltenheit sind. Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden. Der Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde betrage bis zu einem Kilometer.

Glücklicherweise ist bei dem lebensgefährlichen Handeln in Oschersleben jedoch nichts passiert.

Titelfoto: DPA


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