Drama in den Bergen: Vermisste Skifahrer sind wohl tot!

Oslo (Norwegen) - Nach dem Abgang einer Lawine im Norden Norwegens sucht die Polizei weiter nach vier vermissten Skifahrern.

Die Suche nach vier vermissten Skifahrern aus Schweden und Finnland wird wegen schlechten Wetters und zunehmender Lawinengefahr in der Gegend eingestellt.
Die Suche nach vier vermissten Skifahrern aus Schweden und Finnland wird wegen schlechten Wetters und zunehmender Lawinengefahr in der Gegend eingestellt.  © DPA

Wie der norwegische Rundfunk "NRK" am Freitag berichtete, sollte bei besseren Wetterbedingungen mit einem Hubschrauber des Universitätskrankenhauses in Tromsø sowie mit zwei Helikoptern des Militärs nach ihnen Ausschau gehalten werden.

Die Chancen, die Vermissten noch lebend zu finden, werden nach Einschätzung der Polizei immer geringer.

Bei den vier Vermissten handelt es sich um eine Schwedin und drei Finnen. Sie hatten sich auf dem Weg auf den 1442 Meter hohen Gipfel des Blåbærfjellets befunden und waren am Mittwoch von einem anderen Skifahrer als vermisst gemeldet worden.

Zu dem Zeitpunkt war eine Lawine abgegangen. Die bisherigen Rettungsversuche wurden durch heftigen Wind, Schneefall und schlechte Sicht stark beeinträchtigt.

Zwei Hubschrauber mussten nach Angaben der Polizei am Donnerstagabend ihren Versuch abbrechen, das betroffene Gebiet zu überfliegen.

Update, 14.48 Uhr:

Zwei Tage nach dem Abgang einer Lawine im Norden Norwegens befürchtet die Polizei, dass die vier als vermisst geltenden Skifahrer ums Leben gekommen sind. Man glaube nicht mehr daran, die Schwedin und die drei Finnen lebend zu finden, teilte die Polizei am Freitag bei einer Pressekonferenz in Tromsø mit.

Es sei äußerst unwahrscheinlich, zwei Tage begraben unter einer Schneelawine zu überleben. Die Einsatzkräfte arbeiteten aber weiter daran, die Vermissten zu finden.

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