Woran liegt's? Tatort-Star Anna Schudt wurde schon oft ausgeladen

Osnabrück – Die "Tatort"-Schauspielerin Anna Schudt (44) steht in ihrer Freizeit gern am Herd - gleich neben ihrem größten Preis.

 Für ihre Verkörperung der Komikerin Gaby Köster in "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" erhielt Anna Schudt den Emmy als beste Hauptdarstellerin.
Für ihre Verkörperung der Komikerin Gaby Köster in "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" erhielt Anna Schudt den Emmy als beste Hauptdarstellerin.  © DPA

Die Emmy-Preisträgerin ("Ein Schnupfen hätte auch gereicht") sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Kochen ist ein total kreativer Prozess, den man eigentlich auf alle Bereiche des Lebens übertragen kann: Welche Zutaten brauche ich, um zu einem guten Ergebnis zu kommen? Und wenn etwas fehlt, wodurch kann ich es ersetzen?"

Wenn man Zeit und Muße habe, sei Kochen wie Kunst. "Dann kann man’s auch noch essen, es schmeckt gut", fügte sie hinzu.

Am liebsten sei sie allein in der Küche, betonte Schudt. "Ich finde es schrecklich, beim Kochen abgelenkt zu werden. Dann kann ich keine Kinder gebrauchen, die sich auf den Kopf hauen, oder einen Mann, der jetzt was besprechen will. Dann müssen die tatsächlich rausgehen, weil ich meine Ruhe brauche."

Auch wenn sie die asiatische Küche bevorzugt, glänzt Schudt nach eigener Meinung mit einem anderen Gericht: "Ich glaube, dass ich eine sehr gute Risotto-Köchin bin." Das Geheimnis eines guten Risottos sei "der knackige Kern und das Schlonzige außen rum".

Vegetarische Ernährung wieder aufgegeben

Beim Kochen kann die Schauspielerin total abschalten.
Beim Kochen kann die Schauspielerin total abschalten.  © DPA

Schudt, die mit dem Schauspieler Moritz Führmann verheiratet ist, erzählte, sie hätten sich eine Weile vegetarisch und ein halbes Jahr sogar vegan ernährt.

"Aber dann wurden wir so oft ausgeladen und haben zumindest gefühlt den Leuten, die gerne kochen, so viele Probleme gemacht, dass wir es wieder gelassen haben. Für uns hatte es eine anti-soziale Komponente. Seit letztem Jahr essen wir auch wieder Fleisch."

In Schudts Küche lagert auch ihre bislang wertvollste Trophäe: "Der Emmy steht in der Küche neben dem Mixer. Die Küche ist eben der Raum, in dem wir zusammenkommen, und da steht er, wir können ihn immer sehen. Ich hatte die Statue erst in meinem Raum, aber da blieb sie nicht, weil meine Kinder sie lieben."

Am kommenden Mittwoch (13. Februar) spielt Schudt in der ZDF-Reihe "Mordshunger" die kriminalistisch begabte Köchin Britta Janssen.

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