Star-Architket Libeskind will alle Autos aus Städten verbannen

Osnabrück - Star-Architekt Daniel Libeskind möchte am liebsten sämtliche Autos aus den Innenstädten verbannen.

Daniel Libeskind (72) hat eine ganz eigene Meinung über Autos.
Daniel Libeskind (72) hat eine ganz eigene Meinung über Autos.  © DPA

"Wir müssen erkennen, dass Autos die Städte zerstören", sagte der 72-Jährige der Neuen Osnabrücker Zeitung" am Freitag.

Libeskind geht davon aus, dass "die Menschen sich die Stadtzentren für Fußgänger" zurückerobern würden.

Es sei ohnehin "sinnvoller, ins öffentliche Verkehrssystem zu investieren und aufs Privatauto zu verzichten", sagte er. "Wenn wir uns vom Auto befreien, gewinnen wir insgesamt mehr Freiheit."

Zudem treiben Libeskind die rasant gestiegenen Mieten und Immobilienpreise vor allem in Großstädten um.

"Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum, wie sorgen wir dafür, dass jeder Mensch in der Stadt seine Würde behält, wie kreieren wir eine Stadt, die für alle Bürger attraktiv ist?", fragte er. Das sei eine echte Herausforderung, vor allem in den richtig großen Städten.

Der Architekt Daniel Libeskind ist für seine Bauwerke weltberühmt. Unter anderem designte er das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, das Jüdische Museum in Berlin und das Imperial War Museum North in Manchester.

Im Jahr 1999 wurde das Jüdische Museum in Berlin fertiggestellt.
Im Jahr 1999 wurde das Jüdische Museum in Berlin fertiggestellt.  © DPA
Das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück wurde im Jahr 1998 fertiggestellt.
Das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück wurde im Jahr 1998 fertiggestellt.  © DPA

Titelfoto: DPA


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