Rechtspfleger soll Gericht um 750.000 Euro betrogen haben

Osnabrück - Die Staatsanwaltschaft Osnabrück ermittelt gegen einen Rechtspfleger am Amtsgericht Brake im Landkreis Wesermarsch wegen Untreue in einem besonders schweren Fall.

Von 2011 bis 2019 überwies der Mann drei- bis vierstellige Geldbeträge auf sein Konto. (Symbolbild)
Von 2011 bis 2019 überwies der Mann drei- bis vierstellige Geldbeträge auf sein Konto. (Symbolbild)  © 123RF/nakedking

Der Mann soll in seiner Funktion zwischen 2011 und dem Frühjahr 2019 über 350 Mal drei- bis vierstellige Geldbeträge von einem Landeskonto auf sein privates Konto überwiesen haben.

Insgesamt summiere sich der Schaden auf 750.000 Euro, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag.

Der Mann wurde nach Angaben des Oberlandesgerichtes Oldenburg unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe suspendiert.

Bei Untreue in besonders schwerem Fall liegt der Strafrahmen laut Staatsanwaltschaft zwischen sechs Monaten und zehn Jahren Freiheitsstrafe.

Der Mann wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unmittelbar vom Gericht entlassen. (Symbolbild)
Der Mann wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unmittelbar vom Gericht entlassen. (Symbolbild)  © 123RF/Burmakin Andrey

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