Wird er wegen Mordes verknackt? Mann soll in Klinik Zimmernachbarn verbrannt haben

Osnabrück - Im Prozess um einen tödlichen Brand in einem Krankenhauszimmer in Georgsmarienhütte (TAG24 berichtete) hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert.

Der Zimmernachbar des 57-Jährigen überlebte den Brand nicht.
Der Zimmernachbar des 57-Jährigen überlebte den Brand nicht.  © DPA

Der Angeklagte solle wegen Mordes sowie Brandstiftung mit Todesfolge verurteilt werden, hieß es am Dienstag am Landgericht Osnabrück.

Die Verteidigung sprach sich nach Gerichtsangaben dagegen für Freispruch aus, weil sich die Vorwürfe gegen den 57 Jahre alten Angeklagten nicht bestätigt hätten.

Ihm wird vorgeworfen, am 3. August 2018 im Franziskus-Hospital in Georgsmarienhütte das Bett seines bewegungsunfähigen Zimmernachbarn angezündet zu haben. Der 57-Jährige soll dabei heimtückisch gehandelt haben. Der Angeklagte hatte sich während des Prozesses nicht zur Sache geäußert.

In seinem letzten Wort habe er betont, dass er unschuldig sei und nichts mit dem Brand zu tun habe, teilte das Gericht weiter mit. Das Urteil soll am Freitag verkündet werden.

Das Landgericht Osnabrück will am Freitag ein Urteil fällen.
Das Landgericht Osnabrück will am Freitag ein Urteil fällen.  © DPA

Titelfoto: DPA

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