Während die Mutter schläft: Vater schüttelt Säugling bis zur Hirnblutung

Osnabrück - Erneut muss sich vor dem Landgericht Osnabrück ein junger Vater für den Tod seines Kindes verantworten.

Vor dem Landgericht in Osnabrück muss sich der 25-Jährige verantworten.
Vor dem Landgericht in Osnabrück muss sich der 25-Jährige verantworten.  © DPA

Am Montag (09.00 Uhr) steht ein 25 Jahre alter Mann aus Georgsmarienhütte vor der Schwurgerichtskammer. Er soll im Oktober vergangenen Jahres seinen im Juli geborenen Sohn so stark geschüttelt haben, dass das Kind unter anderem eine Hirnblutung erlitt.

Es starb einen Tag später an den Folgen der Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor; er sei mit dem weinenden Kind überfordert gewesen. Die erschöpfte Mutter hatte zu dem Zeitpunkt geschlafen.

Erst am vergangenen Mittwoch wurde die Verhandlung gegen einen ebenfalls 25-Jährigen eröffnet, der aus Überforderung seinen erst vier Tage alten Sohn gegen den Kopf geschlagen haben soll (TAG24 berichtete).

Auch hier lautet der Vorwurf Totschlag; das Kind starb wenige Tage später im Krankenhaus.

Das Baby starb an den Folgen des Schüttelns. (Symbolbild)
Das Baby starb an den Folgen des Schüttelns. (Symbolbild)  © 123RF

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