Neugeborenen Sohn beim Baden erschlagen: Jetzt bekommt der Vater seine Strafe

Osnabrück - Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines erst vier Tage alten Kindes will das Landgericht Osnabrück am Freitag (11 Uhr) ein Urteil fällen.

Im Gerichtssaal werden dem Angeklagten die Handschellen abgenommen.
Im Gerichtssaal werden dem Angeklagten die Handschellen abgenommen.  © DPA

Angeklagt ist der 25 Jahre alte Vater des Kindes, dem vorgeworfen wird, im Mai vergangenen Jahres den Säugling durch Schläge gegen den Kopf getötet zu haben.

Der Angeklagte hatte zum Auftakt des Prozesses im November die Tat gestanden. Er sei beim Baden des Kindes in Panik geraten.

Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung sahen in ihren Plädoyers in der Verhandlung den Vorwurf des Totschlags bestätigt.

Während die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage eine Strafe von zwölf Jahren Haft beantragten, plädierte die Verteidigung für eine Strafe von achteinhalb Jahren und machte eine verminderte Schuldfähigkeit wegen Alkohol- und Drogenabhängigkeit geltend.

Verteidiger Frank Otten (l.) wartet auf seinen Mandanten (r., verdeckt), der gerade von Justizbeamten in den Gerichtssaal geführt wird.
Verteidiger Frank Otten (l.) wartet auf seinen Mandanten (r., verdeckt), der gerade von Justizbeamten in den Gerichtssaal geführt wird.  © DPA

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