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Ohne Strom und Heizung: Mieter müssen seit Wochen in kalten Wohnungen hausen

Keine Heizung, kein Strom: Mieter in Osnabrück sitzen seit zwei Wochen im Dunkeln

Ein Stromausfall mitten im Winter. In Osnabrück müssen Mieter eines Mehrfamilienhauses schon seit Mitte Januar ohne Strom leben.

Osnabrück - Rund 40 Mietparteien eines Mehrfamilienhauses im Osnabrücker Stadtteil Wüste müssen seit Mitte Januar auf Strom und Heizung verzichten.

Ein Zettel im Hausflur informiert die Bewohner über den Zustand ihrer Hauses.
Ein Zettel im Hausflur informiert die Bewohner über den Zustand ihrer Hauses.

Daniela Gallien geht durch den stockfinsteren Flur zu ihrer Wohnung. Ihre Taschenlampe schwenkt sie hin und her, bis sie das Schloss ihrer Wohnungstür gefunden hat.

"Man kommt sich vor wie ein Einbrecher", sagt die 43-Jährige. Dabei ist sie Mieterin in dem dunklen Mehrfamilienhaus im Osnabrücker Stadtteil Wüste. Seit gut zwei Wochen müssen sie und gut 40 andere Mietparteien auf Strom verzichten - und das im tiefsten Winter. Auch Alte und Pflegebedürftige wohnen in dem Haus.

Am 16. Januar stand Wasser im Keller, das eine Verpuffung und einen Kurzschluss verursacht hat. Seitdem geht im Haus nichts mehr: Keine Klingel, kein Aufzug, kein Licht, kein Telefon, keine Heizung. Die Eigentümer warteten auf eine Entscheidung der Versicherung, den Schaden zu übernehmen. Nun steht fest: Die Versicherung zahlt nicht.

Draußen sind nachts Minusgrade, tagsüber klettert das Thermometer auf knapp über Null. In Galliens Wohnung sind es 13 bis 14 Grad. "Ich habe mir einen Gasofen besorgt und einen Gasherd", erzählt sie. Auch andere Mieter in dem Haus haben inzwischen zu dieser Notlösung gegriffen - anders geht es nicht.

Die Mieterin Daniela Gallien steht mit Schal vor ihrem Wohnhaus.
Die Mieterin Daniela Gallien steht mit Schal vor ihrem Wohnhaus.

"Nachts mache ich den Ofen natürlich aus, aus Sicherheitsgründen." Wegen der Gasflamme muss auch regelmäßig gelüftet werden. "Dann kommt wieder kalte Luft in die Wohnung", sagt Gallien.

Bei einem guten Freund im Nachbarhaus könne sie duschen und die Wäsche waschen. Sie sieht zu, dass sie ihr Handy und einen alten Laptop außerhalb des Hauses aufgeladen bekommt. «Der Laptop-Akku reicht, um einen Film zu gucken», sagt sie. Vor das Fenster hat sie einen dicken Vorhang gezogen - das dämmt ein wenig.

Das Mehrfamilienhaus gehört einer Eigentümergemeinschaft. Einen der Eigentümer trifft Gallien an der Haustür. Seinen Namen möchte er nicht in den Medien lesen, sagt der Mann. "Sie können sich aber vorstellen, dass die Eigentümer äußerst bestürzt über die Situation sind", versichert er.

Am Donnerstag soll wieder die Eigentümerversammlung zusammenkommen. "Dann wird es eine Entscheidung geben", verspricht er.

Blick auf das Wohnhaus, in dem es seit zwei Wochen kein Strom gibt.
Blick auf das Wohnhaus, in dem es seit zwei Wochen kein Strom gibt.

Bislang habe es bei den Eigentümern keine Mehrheitsentscheidung gegeben, damit ein Handwerkerbetrieb mit der Schadensbeseitigung beauftragt werden kann. Ein erstes Gutachten sehe eine Schadenshöhe von 51.000 Euro vor, sagt der Eigentümer. Es sei schwierig, überhaupt Handwerker zu finden.

"Die meisten geben erst gar kein Angebot ab", sagt er. Er hoffe, dass die einzige Firma, die für den Auftrag bereit gewesen ist, auch zu ihrem Wort stehe und mit großer Mannzahl zu dem Einsatz anrücke. In ein paar Tagen könnte es dann wieder Strom geben.

Einige Mieter sind wütend über ihre Eigentümer. Auf einer ersten Eigentümerversammlung seien Worte gefallen wie "Selber Schuld, dass sie hier wohnen", ärgert sich Gallien. Sogar das Wasser hätten einige abstellen wollen. Der Miteigentümer selber will davon nichts wissen.

"Alle Eigentümer wollen, dass der Schaden so schnell wie möglich beseitigt wird - das ist doch für niemanden zumutbar." Auch eine Mietminderung sei aus seiner Sicht selbstverständlich. "Ich habe meiner Mieterin gesagt, sie braucht mir für die nächsten zwei Monate gar nichts zu überweisen", sagt er und geht zum Auto - eine Gasflasche für eine Notheizung aus dem Wagen holen.

Gallien macht sich unterdessen auf dem Weg zu ihrem Anwalt. Sie will sich Rat holen, ob sie die Miete mindern oder sogar Schadenersatz fordern kann.

Fotos: DPA

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