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Diese Sachsen retten Leben an der Ostsee

Lübeck - Sachsen retten Leben. So betätigen sich Einige in den Sommerferien als Lebensretter an der Ostsee.
Die sächsischen Rettungsschwimmer empfehlen einer Familie das neue Armbändchen für Kinder. Falls die Kleinen mal verloren gehen, steht darauf die Nummer des elterlichen Strandkorbs.
Die sächsischen Rettungsschwimmer empfehlen einer Familie das neue Armbändchen für Kinder. Falls die Kleinen mal verloren gehen, steht darauf die Nummer des elterlichen Strandkorbs.

Von Uwe Blümel

Lübeck - Rettungsschwimmer aus Sachsen sichern derzeit die Badesaison an der Ostseeküste ab. Auf einem Wachturm in Dahme (bei Lübeck) halten Alex Beck (19) aus Dresden und Philipp Baumgart (20) aus Glauchau (bei Zwickau) Ausschau nach Schiffbrüchigen - und das freiwillig und während ihres Urlaubs!

"Er war plötzlich umgefallen, musste von mir reanimiert werden", berichtet Alex von seinem jüngsten Rettungseinsatz am vergangenen Dienstag.

"Die Sonne war wohl zu heiß - Kreislaufkollaps. Im herbei gerufenen Krankenwagen war sein Zustand schon wieder stabil - ein gutes Zeichen."

Die DLRG-Schwimmer sind stets auf der Suche nach neuen Freiwilligen. Voraussetzungen sind das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber und ein gültiger Erste-Hilfe-Kurs.
Die DLRG-Schwimmer sind stets auf der Suche nach neuen Freiwilligen. Voraussetzungen sind das Rettungsschwimmerabzeichen in Silber und ein gültiger Erste-Hilfe-Kurs.

Der Dienst der Lebensretter beginnt morgens um 9 Uhr auf dem Turm.

"Zuerst ziehen wir die DLRG-Flagge mit dem weißen Adler und die gelb-rote Flagge auf, damit Badegäste wissen, dass der Strandabschnitt bewacht ist", sagt Alex.

Rot bedeutet, Baden verboten. Gelb signalisiert Gefahr.

Alex: "Das können hohe Wellen oder orkanartiger Wind, gefährliche Strömung, ein aufziehendes Gewitter oder auch Quallen in Massen sein."

Mit dem Feldstecher suchen die Sachsen-Jungs regelmäßig die See regelmäßig nach Schiffbrüchigen ab, orten bei ablandigem Wind Kinder auf abtreibenden Luftmatratzen oder in Schlauchbooten und helfen, wenn ein Katamaran gekentert ist.

Sachsen machen die See sicher: Mit einem Feldstecher suchen Philipp Baumgart (20, links) und Alex Beck (19) das Wasser nach Hilfesuchenden ab.
Sachsen machen die See sicher: Mit einem Feldstecher suchen Philipp Baumgart (20, links) und Alex Beck (19) das Wasser nach Hilfesuchenden ab.

Doch auch an Land müssen sie meist nicht lange auf Arbeit warten.

"Wir versorgen Bienenstiche und Schnittwunden, wenn jemand in eine Muschel getreten ist oder sich beim Fußballspielen verletzt hat", erzählt Philipp, der so manchen Trick auf Lager hat. "

Kontaktstellen von Nesselquallen werden am besten mit Rasierschaum eingerieben, dann trocknen lassen und abschaben."

Weil immer öfter Kinder von ihren Eltern gesucht wurden, gibt‘s jetzt Armbändchen mit der Nummer des elterlichen Strandkorbes. "Wir wecken auch schon mal Badegäste, die in der prallen Sonne eingeschlafen sind", ergänzt Alex.

"Damit sie keinen Sonnenbrand bekommen." Oder sie ermahnen Halbstarke, die von der Seebrücke springen wollen.

Viel Auftrieb dank Plastikbomber: Bei Rettungseinsätzen sprinten die DLRG-Schwimmer mit einer solchen Rettungsboje ins Wasser. An der kann man sich im Wasser gut festhalten.
Viel Auftrieb dank Plastikbomber: Bei Rettungseinsätzen sprinten die DLRG-Schwimmer mit einer solchen Rettungsboje ins Wasser. An der kann man sich im Wasser gut festhalten.

Da schreien plötzlich zwei kleine Mädchen im Wasser um Hilfe. Philipp sprintet los, legt sich Schnorchel und Flossen an, um im Wasser besonders schnell voran zu kommen.

Außerdem hat er eine Rettungsboje geschultert, die viel Auftrieb für das Gespann aus Retter und Geretteten bietet.

Nach drei Minuten Einsatz haben die Mädchen wieder Sandboden unter den Füßen und können schon wieder grinsen. Denn alles war zum Glück nur eine Übung, die aller zwei Wochen durchgeführt wird.

Sanitärheizungsinstallateur-Azubi Philipp Baumgart ist bereits den fünften Sommer hintereinander als DLRG-Retter an der Ostsee, IT-Ingenieur Alex zum dritten Mal.

Diese beiden Sachsen retten an der Ostsee Leben: Alex (19) und Philipp (20).
Diese beiden Sachsen retten an der Ostsee Leben: Alex (19) und Philipp (20).

Für die Rettungseinsätze opfern sie jedes Mal zwei Wochen ihres Jahresurlaubs.

"Am Tag gibt‘s 16 Euro Aufwandsentschädigung plus 5 Euro Verpflegungspauschale. Außerdem wohnen wir frei in der Hauptwache und die Anfahrtkosten werden erstattet", rechnet Philipp vor.

"Wenigstens ein bisschen Urlaubsfeeling kommt auf, wenn wir uns in Rufbereitschaft am Turm sonnen", sagt Philipp. Um 18 Uhr ist Dienstschluss. "Dann spielen wir Volleyball, fahren traditionell in die Sauna in der Ostseetherme oder gehen gut essen", sagt Alex.

Eine feste Freundin haben beide nicht, obwohl sie die mitbringen dürften.

Philipp: "Meine Mutti sagt immer, meine Freundin müsste auch eine DLRG-Uniform tragen. Aber Eltern und Großeltern sind schon stolz und ich bin Vorbild für meine zwei jüngeren Geschwister."

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