Doch kein Krebs durch Verbranntes? Forscher entdecken Sensation

Sieht lecker aus, aber darf man das noch essen? Ist doch total angebrannt.
Sieht lecker aus, aber darf man das noch essen? Ist doch total angebrannt.  © Bernd Wüstneck/dpa

Ottawa (Kanada) - Es ist Hochsommer und Grillsaison. Wer nicht selbst grillt, bekommt trotzdem an jeder zweiten Straßenecke Rostbratwürste aller Art angeboten. Doch soll man nicht von Angebranntem die Finger lassen, insbesondere wenn es schon schwarz ist?!

An dieser Frage scheiden sich noch immer die Geister und vermutlich jeder hat eine Meinung dazu. Doch was sagt die Wissenschaft?

Bei Gegrilltem und Gebratenem warnen diverse Experten vor dem Verbrannten, weil darin krebserregendes Benzpyren lauern soll. Doch eine kanadische Untersuchung der "Food Research Division" hat etwas ganz anderes ergeben.

Ausgerechnet die verkohlten Brandschäden an Bratwurst und Co. können das Krebsrisiko verringern. Begründung: Sie wirken als Aktivkohle, wodurch sie Benzpyren an sich docken können, so dass es den Verdauungstrakt durchwandert ohne Schaden anrichten zu können, schreibt "Welt".

Der Studienleiter Bau Stavric sagt dazu: "Dies erklärt warum ein gesteigerter Benzpyrenkonsum in Studien nicht automatisch auf ein gesteigertes Krebsrisiko hinausläuft – es kommt eben auch auf die Zubereitung des Essens an."

Na dann: Guten Appetit!

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa


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