Ein Jahr nach Wiedereröffnung: So geht's dem Otto-Dix-Haus

Im Hochwasser wurde das Haus zerstört, zu Dix 125. Geburtstag wiedereröffnet.
Im Hochwasser wurde das Haus zerstört, zu Dix 125. Geburtstag wiedereröffnet.  © DPA

Gera - Im Jahr nach seiner Wiedereröffnung hat sich das Otto-Dix-Haus in Gera als Anziehungspunkt für Touristen erwiesen.

Vom 2. Dezember vergangenen Jahres bis zum 31. Oktober 2017 wurden 6276 Besucher im Geburtshaus des Künstlers gezählt (durchschnittlich 26 Besucher pro Öffnungstag).

Halte der Trend bis zum Jahresende an, dann bedeute dies einen Zuwachs von etwa 35 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Sanierung, teilte die Stadt Gera mit. Nach Beschädigungen durch das Hochwasser von 2013 war das Haus für rund 340.000 Euro saniert worden. Die vorübergehend im Stadtmuseum untergebrachte ständige Ausstellung der Gemälde der Geraer Otto-Dix-Sammlung kehrte zurück in ihre Heimstatt.

Noch nicht beendet sind den Angaben zufolge dagegen die Bauarbeiten an der Orangerie, die eigentlich schon Ende Oktober abgeschlossen sein sollten. Dort soll voraussichtlich ab Ende März ein Teil der Dix-Sammlung zu sehen sein.

Die Geraer Ott-Dix-Sammlung wird derzeit in drei Ausstellungssälen präsentiert und bietet einen Überblick über alle Schaffensphasen des Malers. Zur Wiedereröffnung des Hauses im vergangenen Jahr war anlässlich Dix' 125. Geburtstages eine Schau seiner Silberstiftzeichnungen gezeigt worden.

Titelfoto: DPA


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