Otto-Tochter steigt in E-Scooter-Verleih ein und macht etwas anders

Hamburg - Otto Now reiht sich mit einem etwas anderen Konzept in die Reihe der Sharing-Anbieter von E-Tretrollern ein.

Bei Otto Now können E-Scooter monatlich gemietet werden. (Symbolbild)
Bei Otto Now können E-Scooter monatlich gemietet werden. (Symbolbild)  © 123RF/Dmytro Zinkevych

Ab August werde das Unternehmen seine ersten E-Scooter bundesweit für einen monatlichen Mietpreis anbieten, kündigte die Tochter des Versandhändlers am Mittwoch an.

Das Konzept solle eine Alternative zum bisherigen E-Scooter-Verleih sein, sagte Sören Nilsson, Mitgründer von Otto Now.

Die E-Scooter sollen anfangs für eine Monatsmiete von 39 Euro inklusive Versicherung beim Nutzer bleiben, später kosten sie 49 Euro monatlich.

Außerdem gibt es keine Geschäfts­gebiete, sie können also überall gefahren werden.

Nach der offiziellen Zulassung von E-Tretrollern im Verkehr vor wenigen Wochen gibt es inzwischen zahlreiche Anbieter solcher Fahrzeuge für kurze Strecken in vielen Städten.

In der Regel wird das Ausleihen pro Minute über eine App abgerechnet.

Instandhaltung übernimmt Otto Now

Mehrere E-Scooter stehen aufgereiht an der U3-Haltestelle Baumwall in Hamburg.
Mehrere E-Scooter stehen aufgereiht an der U3-Haltestelle Baumwall in Hamburg.  © TAG24/Oliver Wunder

Kritiker beklagen allerdings vielerorts auf Bürgersteigen abgestellte Roller und auch eine zusätzliche Gefährdung durch die Fahrzeuge, die nur auf Radwegen und auf der Straße fahren dürfen.

Die Scooter von Otto Now stünden dagegen nicht auf öffentlichen Wegen herum, betont das Unternehmen.

Die Fahrzeuge sollen eine Reichweite von 40 Kilometern haben, der Akku lässt sich in maximal sechs Stunden wieder aufladen.

Für die Instandhaltung will das Unternehmen sorgen - erwartet wird allerdings, dass die Nutzer ohnehin sorgfältiger mit den Scootern umgehen, als es bei den nur für einzelne Fahrten ausgeliehenen E-Tretrollern der Fall ist.

In den USA vermietet der Anbieter Bird seit dem Frühjahr Scooter für einen monatlichen Preis von rund 25 Dollar in San Francisco.

Titelfoto: 123RF/Dmytro Zinkevych

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