Anwohner beklagen sich: Ist der OWD wirklich zu laut?

Frühere Zählungen haben ergeben, dass täglich rund 70.000 Autos über den OWD fahren.
Frühere Zählungen haben ergeben, dass täglich rund 70.000 Autos über den OWD fahren.

Bielefeld - Der Ostwestfalendamm verbindet Bielefelds Innenstadt mit der A33. Die Stadtautobahn wird gerne und ausgiebig genutzt.

Der schnelle Weg zur Autobahn freut die Autofahrer - die Anwohner aber eher weniger. Die beklagen sich nämlich seit längerer Zeit über zu viel Lärm, der vom OWD ausgeht.

Jetzt soll geklärt werden, was dran ist. Mit Hilfe einer Zählstelle soll ab Dienstag ermittelt werden, wie viele Autos tatsächlich über die Schnellstraße fahren (TAG24 berichtete). Anfang des Jahres wurde das noch abgelehnt.

"Es werden PKW, LKW und Lieferfahrzeuge getrennt erfasst", erklärt Stefan Meyer von der Verkehrslenkung in Bielefeld gegenüber dem WDR.

Frühere Zählungen haben ergeben, dass täglich etwa 70.000 Autos über den Ossi fahren. Das bezweifeln die Anwohner allerdings. Sie sind davon überzeugt, dass es wesentlich mehr sind.

Darüber soll die neue Zählung mittels Induktionsschleifen, die bereits vor Monaten verlegt wurden, jetzt Aufschluss geben.

Wenn die ergibt, dass wirklich mehr Autos über den OWD fahren, wird es wohl Konsequenzen geben. Denkbar wären beispielsweise Lärmschutzwände.

Neben dem Lärm beschweren sich die Anwohner übrigens auch über die Luftverpestung, die auf den vielen Verkehr zurückzuführen ist. Straßen.NRW bestreitet allerdings, dass der Pegel überschritten wird.


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