Durch Oralsex kann Krebs im Mund entstehen!

Beim Oralsex kann er zu Krebserkrankungen in Mund-, Rachen-, und Kehlkopfbereich kommen (Symbolbild).
Beim Oralsex kann er zu Krebserkrankungen in Mund-, Rachen-, und Kehlkopfbereich kommen (Symbolbild).  © 123RF (Symbolbild)

Oxford - Dieses Ergebnis dürfte insbesondere dem männlichen Geschlecht ganz und gar nicht schmecken! Eine Studie, die kürzlich im Fach-Magazin "Annals of Oncology" erschien, besagt, dass durch Oralsex Krebs im Mund entstehen kann. Männliche Raucher sind besonders gefährdet.

Die Wissenschaftler der John Hopkins University School of Medicine wollten eine Antwort auf die Frage finden, warum in den letzten Jahren Krebserkrankungen in Mund-, Rachen-, und Kehlkopfbereich so stark zugenommen haben. Als Krankheitserreger wurde Humane Papillomaviren (HPV) ausgemacht, die bei Frauen oft Gebärmutterhalskrebs verursachen.

Wie der Kurier schreibt, sollen Ärzte angesichts der steigenden Krankheitszahlen von einer regelrechten HPV-Epidemie sprechen, die entweder durch Hautkontakt oder häufiger durch Geschlechtsverkehr zustande kommt. Besonders gefährdet seien Männer, die viel rauchen und trinken würden.

Weil mehr Oral-Sex praktiziert werde und Menschen auch eine höhere Anzahl an Sexualpartnern haben, hätte die Zahl an solchen Erkrankungen zugenommen, behaupten die Forscher.

Betroffen seien neben Männern zwischen 20 und 69 - insbesondere wenn diese mehr als fünf Sexualpartnerinnen gehabt hätten - aber auch Frauen genau wie wenig Alkohol trinkende Herren.

Es scheint so, als wäre das Lecken von Genitalien gefährlicher als gedacht. Um die Krankheit einzudämmen, gebe es allerdings inzwischen eine spezielle HPV-Impfung.


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