Paar bucht über Airbnb 10.000 Euro-Unterkunft, doch vor Ort gibt es ein Problem

Ibiza - Ein Paar aus England hatte über Airbnb eine rund 10.000 Euro teure Luxusunterkunft gebucht. Doch als sie auf der Insel eintrafen, erhielten sie eine schlimme Nachricht.

Denise und Ian Feltham.
Denise und Ian Feltham.  © Facebook/Denise Feltham

Denise und Ian Feltham stammen laut "Daily Mail" aus Chiswick, einem noblen Stadtteil im Westen von London. Doch sicher, weil es auch da nur das britische Wetter gibt, wollten sie für zwei Wochen im Urlaubsparadies Ibiza die Sonne genießen.

Auf dem Portal Airbnb buchten sie ein VIP-Penthouse der Wohnanlage Las Boas, dem es an nichts fehlen sollte.

So versprach die Beschreibung der Luxusunterkunft ihnen laut "The Sunday Times" einen Whirlpool, ein türkisches Bad und einen privaten Aufzug, der direkt in den VIP-Raum der Anlage führen sollte.

Der weiße Sandstrand war nicht weit weg und das Mitnehmen ihrer beiden heißgeliebten Yorkshire Terrier Ross und Honey kein Problem.

Stutzig wurden Denise und Ian bei dem fast zu perfekten Angebot zunächst nicht, denn insgesamt 37 Bewertungen und ein 5 Sterne Ranking ließen auf die Echtheit des Penthouses schließen.

Doch als sie in der Woche vor ihrer Reise immer noch keine Anreisedaten vom Besitzer der Wohnung bekommen hatten, wurden sie so langsam skeptisch. Wie sich wenig später herausstellen sollte, zu Recht.

Airbnb zahlt das Geld erst dann zurück, wenn man vor Ort abgewiesen wird

Sonnenuntergang über Ibiza. (Symbolbild)
Sonnenuntergang über Ibiza. (Symbolbild)  © 123RF Aleksandrs Tihonovs

Die Versuche, den thailändischen Eigentümer des Penthouses per Telefon zu erreichen, schlugen fehl.

Da Ian einen Freund auf der Insel hatte, schickte er diesen nun zur Ferienanlage, um direkt vor Ort nach einer Buchungsbestätigung zu fragen. Details zu ihrer Buchung konnten allerdings nicht gefunden werden, so der "Mirror".

Feltham wandte sich jetzt direkt an Airbnb, die verwiesen aber darauf, dass Geld erst dann zurückgezahlt werden kann, wenn sie vor Ort keinen Zugang zur Unterkunft erhalten.

Und so musste sich das Paar samt Ross und Honey auf eine ungewisse Reise nach Ibiza begeben.

Auf der Insel angekommen, erfolgte dann der Schock. Eine Rezeptionistin bestätigte ihnen, dass es ein VIP-Penthouse in Las Boas nicht gibt.

In ihrer Not zogen sie in die nächstgelegene hundefreundliche Unterkunft um, die rund 65 Kilometer entfernt vom eigentlichen Ziel war.

Gegenüber der "Times" beschwerte sich Ian über Airbnb: "Welche Prüfung hat Airbnb überhaupt durchgeführt? Mir ist jetzt klar, dass die Fotos auf dem Portal auch von einer der anderen 30 Wohnungen stammen könnten."

Die Firma nahm die Schuld gleich auf sich und entschuldigte sich für die Schwierigkeiten. Die Wohnung ist nicht mehr im Portal zu finden und am wichtigsten, die Felthams bekommen ihr Geld zurück.

Im Übrigen war dies wohl nicht der erste Vorfall. Schon oft seien Touristen mit dem gleichen Problem aufgetaucht, so ein Bewohner der Wohnanlage.

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