Jetzt also doch! VfB Stuttgart sortiert Problemspieler Pablo Maffeo aus

Stuttgart - Schluss, aus und vorbei! Die sportliche Leitung des Fussball-Bundesligisten VfB Stuttgart hat sich dazu entschlossen, Rechtsverteidiger Pablo Maffeo aus dem Kader zu streichen.

VfB-Präsident Wolfgang Dietrich (Bild) bezeichnete den Transfer Maffeos als "Fehler".
VfB-Präsident Wolfgang Dietrich (Bild) bezeichnete den Transfer Maffeos als "Fehler".  © DPA

VfB-Pressesprecher Tobias Herwerth bestätigte gegenüber den "Stuttgarter Nachrichten": „Es ist richtig, dass er bis auf Weiteres nicht mit der Mannschaft trainiert.“

Der 21-Jährige wechselte zur Saison 2018/19 für neun Millionen Euro von Manchester City zu den Schwaben und war vor Winterneuzugang Ozan Kabak der Rekordtransfer des VfB (TAG24 berichtete).

Sein letztes Spiel für die Weiß-Roten absolvierte er im November 2018 bei der 0:2-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen. Danach bremsten ihn Sprunggelenksprobleme aus und er kam in der Hinrunde nicht mehr zum Einsatz.

Doch daran sollte sich auch nach der Winterpause nichts ändern, der Spanier entwickelte sich immer mehr zum Problemspieler. VfB-Präsident Wolfgang Dietrich bezeichnete den Transfer Maffeos sogar als "Fehler" (TAG24 berichtete).

Trainer Markus Weinzierl ergänzte: "Wir brauchen Spieler, die sich mit der Aufgabe und dem Verein identifizieren." Dies sei beim Verteidiger nicht der Fall gewesen. Es war sogar schon so weit, dass Ex-Sportvorstand Michael Reschke den Problemspieler im Wintertransferfenster verleihen wollte, doch es fand sich kein passender Abnehmer.

Trubel um Maffeo legte sich nie

Der 21-Jährige Pablo Maffeo wechselte zur Saison 2018/19 für neun Millionen Euro von Manchester City zum VfB Stuttgart.
Der 21-Jährige Pablo Maffeo wechselte zur Saison 2018/19 für neun Millionen Euro von Manchester City zum VfB Stuttgart.

Kaum war klar, dass der spanische U21-Spieler bis zum Saisonende in Stuttgart bleiben wird, versuchte Markus Weinzierl die Wogen zu glätten.

Anfang Februar beteuerte der Trainer vor dem Bundesliga-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf, dass die Unstimmigkeiten mit Pablo Maffeo ausgeräumt wurden und er wieder ein "100-prozentiges Mitglied der Mannschaft ist".

Doch eine wichtige Rolle sollte er nicht mehr spielen. Stattdessen goss der Defensivmann weiter Öl ins Feuer, sollte zu Neuzugang Ozan Kabak gesagt haben, dass dieser sich mit seinem Wechsel zum VfB auf ein "fragwürdiges Abenteuer" eingelassen habe.

Nun also der endgültige GAU. Wie die Stuttgarter Nachrichten melden, fehlte Maffeo am Sonntagmorgen nach dem 1:1-Unentschieden im Abstiegsduell gegen den 1. FC Nürnberg (TAG24 berichtete) beim Training der Reservisten.

Somit bestätigt sich die Einschätzung von Wolfgang Dietrich und der hochgelobte Einkauf vor der Saison entpuppt sich endgültig als Flop.

In der kommenden Transferperiode wird der VfB einen neuen Versuch starten, Mafeo zu verkaufen oder zu verleihen. Unter dem Strich steht aber definitiv ein Verlustgeschäft.

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