Fall Pablo Maffeo: VfB Stuttgart wird "Flop" wohl nicht los, was nun?

Stuttgart - Im vergangenen Sommer kam der 21-jährige Pablo Maffeo für die damalige VfB-Rekordtransfersumme von zehn Millionen Euro zum Fußball-Bundesligisten nach Stuttgart. (TAG24 berichtete)

VfB-Präsident und Aufsichtrats-Chef: Wolfgang Dietrich.
VfB-Präsident und Aufsichtrats-Chef: Wolfgang Dietrich.

Ein halbes Jahr später ist der Maffeo-Transfer kurz davor zum absoluten "Flop" zu werden, wie es bereits VfB-Präsident Wolfgang Dietrich sagte.

Er bezeichnete den Transfer sogar als "Fehler".

VfB-Trainer Markus Weinzierl sagte angesprochen auf die Personalie: "Wir brauchen Spieler, die sich mit der Aufgabe und dem Verein identifizieren“.

Sportvorstand Michael Reschke dagegen, machte keinen Hehl draus, dass er Maffeo am liebsten noch im Winter ausleihen würde.

Problem nur: Heute, am 31. Januar endet die Transferperiode und Reschke gibt wohl gegenüber der Bild bekannt: Maffeo wird nicht ausgeliehen - er bleibt den Rest der Saison beim VfB.

Was auch bleibt: Ein aussortierter Spieler, der als "Fehler" und "Flop" bezeichnet wurde.

Ein Spieler, über den sein Verein öffentlich seine Zukunft diskutierte.

Pablo Maffeo (links) im Zweikampf mit Bayerns David Alaba.
Pablo Maffeo (links) im Zweikampf mit Bayerns David Alaba.  © DPA

Damit hat VfB-Coach Weinzierl übrigens kein Problem: "Ganz normal, dass das diskutiert wird".

Auch die "Flop"-Aussage des Präsidenten Dietrich sieht der Trainer unproblematisch: "Ich finde unseren Präsidenten gut", gibt er zu Protokoll.

Außerdem habe er das Recht sich zu äußern, so Weinzierl.

Sportvorstand Reschke öffnet dagegen gegenüber der Bild wieder die Tür für den aussortierten Maffeo: "Pablo ist heftig abgestraft worden. Jetzt bekommt er von allem Beteiligten die Chance für einen Neustart. Diese Chance hat er auch verdient.“

Auch Weinzierl kann sich noch eine Wende im Fall Maffeo vorstellen: "Ich habe nichts gegen den Burschen", sagte er am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

Mit seiner persönlich geäußerten Kritik gegenüber Maffeo, wollte Weinzierl schlicht "den Finger in die Wunde legen". Die interne Kritik habe nicht gereicht.

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