Die Angst der "The Voice"-Coaches war berechtigt: Paddy Kelly ist gefährlich!

Berlin - Was für eine spektakuläre Auftaktshow der achten Staffel von "The Voice of Germany". Neben altbekannten Gesichtern mischt nur auch ein musikalisches Schwergewicht mit über 30 Jahre Bühnenerfahrung mit: Michael Patrick Kelly (40) ist angekommen und sorgt gleich für viel Aufregung.

Gleich in der Auftaktshow von "The Voice of Germany" lieferten sich die Coaches einen erbitterten Kampf.
Gleich in der Auftaktshow von "The Voice of Germany" lieferten sich die Coaches einen erbitterten Kampf.  © SAT.1/ProSieben/Andre Kowalski

Der finnische Frontmann von "Sunrise Avenue", Samu Haber (42), war bereits beliebt und den anderen Coaches ein Dorn im Auge. Viele Siege konnte er mit seinen Kandidaten einfahren. Geht dieses Spiel mit seinem Nachfolger Paddy nahtlos so weiter?

Bereits im Vorfeld war den Coaches klar: Paddy Kelly ist gefährlich (TAG24 berichtete).

Fakt ist: Smudo (50) und Michi Beck (50) von den Fantastischen Vier, Yvonne Catterfeld (38) und Mark Forster (34) mussten sich ordentlich ins Zeug legen, um ihre Wunschkandidaten in die jeweiligen Teams zu lotsen, denn Paddy ist gefragt. Nicht zuletzt durch sein Mitwirken bei der Kelly Family kennt ihn fast die ganze Welt. Der gebürtige Ire bringt enorm viel Erfahrung mit und prägte die Zeit vieler Teenies in den 80er- und 90er-Jahren.

"Ich bin zwar der Newcomer und andere Coaches sind sicher schon eingespielt, aber als Musiker habe ich die meisten Jahre auf dem Buckel und schon auf der Bühne gestanden, als die anderen noch Blockflöte geübt haben", lässt Paddy die anderen wissen. Ein Kelly im Angriffsmodus.

Viele Kandidaten sind quasi mit seiner Musik aufgewachsen und haben sich bereits im Vorfeld auf ihn festgelegt. Dagegen anzukämpfen wurde gleich in der ersten Blind Audition zur größten Herausforderung für die restlichen Coaches.

Kämpft als neuer Coach um den Sieg: Michael Patrick Kelly.
Kämpft als neuer Coach um den Sieg: Michael Patrick Kelly.  © Sat.1/André Kowalski

Denn: der 40-Jährige holt sich gleich zu Beginn die meisten Gesangstalente ins Boot. So überzeugte die Freisingerin Gaby Schwager (27) mit ihrer Performance in einer Mittelalterrobe, Sümeyra Stahl (31) mit dem Paddy-Song "Shake Away" und der Österreicher Matthias Nebel (26) als Bon Jovi-Sänger.

Um doch noch den einen oder anderen für sich zu gewinnen, griff Mark Forster sogar zum "Kelly"-Song "An Angel". Objekt der Begierde: Die Australierin Coby Grant (32). Nach ihrer eindrucksvollen Interpretation des John Denver Klassikers "Leaving On A Jetplane" wollte Mark die Sängerin unbedingt haben, kassiert aber durch seine unbeholfene Gitarren-Darbietung einen Korb. Immerhin gab es anerkennende Worte von Paddy: "Das ist der Popstar mit den dicksten Eiern".

Doch so unterhaltsam die Show auch war, gab es viele Quälereien. So rückte oft die Musik in den Hintergrund, wenn es darum ging, den Alleinunterhalter zu mimen oder einen theatralischen Beef zwischen den Coaches zu etablieren.

Sicherlich handelt es sich um eine Unterhaltungssendung, doch sollte der Fokus eben auf der Musik liegen, kritisierten viele Zuschauer im Anschluss der Show.

Wird es am kommenden Sonntag um 20.15 Uhr auf Sat.1 ebenso ausarten? Die Vorschau versprach zumindest wieder einen ganzen Haufen kraftvoller Stimmen und cooler Typen.

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