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Misshandlungen von Höxter: Angelika W. sagt weiter aus

Angelika W. berichtet seit mehreren Prozesstagen über die Taten im Horror-Haus von #Höxter. Heute will sie weitere Details preisgeben.
Angelika W. soll über Jahre hinweg mehrere Frauen misshandelt haben.
Angelika W. soll über Jahre hinweg mehrere Frauen misshandelt haben.

Paderborn - Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter setzt die Angeklagte Angelika W. am Dienstag ihre Aussage fort.

Vor dem mittlerweile zehnten Prozesstag hatten die Richter am Paderborner Landgericht die 48-Jährige bereits ausführlich zu grausamen Details befragt. Stück für Stück klopft das Gericht ihre Aussagen auf Glaubwürdigkeit und mögliche Widersprüche ab.

Gemeinsam mit ihrem mitangeklagten Ex-Mann Wilfried W. (46) soll sie über Jahre hinweg mehrere Frauen in ein Haus ins ostwestfälische Höxter gelockt und schwer misshandelt haben. Zwei Frauen überlebten nicht.

In der Vorwoche waren erstmals Nachbarn aus Höxters Stadtteil Bosseborn und eine Bekannte einer der getöteten Frauen aus Niedersachsen vernommen worden (TAG24 berichtete).

Wilfried W. schweigt bislang vor Gericht. Die Anklage lautet auf zweifachen Mord durch Unterlassen sowie mehrfache Körperverletzung.

Wie immer berichtet TAG24 ab 9 Uhr im Live-Ticker vom Prozess.

15.30 Uhr: Der Versuch, das Haus in Bosseborn nach Annikas Tod zu verkaufen, scheiterte. Wilfried wollte zu diesem Zeitpunkt eigentlich auswandern. Dazu brauchten die beiden einen Haufen Geld.

Im Ausland wollte Wilfried wohl weiter Frauen kennenlernen. Aber weil keiner das Haus kaufen wollte, verwarfen sie die Pläne.

Damit ist der heutige Prozesstag beendet. Am 14. Februar geht es weiter.

15.20 Uhr: Der Richter verliest ein weiters Schreiben (Vollmacht zur Abmeldung für Susanne F.): "Ich erteile Angelika W. die Vollmacht, mich in Bad Gandersheim abzumelden. Meine neue Adresse ist in Amsterdam."

Darauf antwortet Angelika, Susanne habe das Schreiben selbst verfasst. Allerdings habe man die Vollmacht gar nicht mehr gebaucht, da Susanne vorher verstorben sei.

Anschließend erzählt die Angeklagte von Annika: Zu Beginn der Beziehung mit Wilfried soll sie ihn aufgefordert haben, sie mit einem Gürtel zu bestrafen.

"Wilfried hat mich gefragt, ob er das wirklich machen solle. Ich habe nichts dazu gesagt. Ich gehe davon aus, dass es keine sexuellen Hintergründe gab. Mich hat es nicht überrascht, dass er mich gefragt hat.

Ich habe nur gesagt, wenn sie es möchte, mach es. Wilfried hatte auch immer bei neuen Frauen Angst, dass er sich irgendeine Krankheit holt. Er hatte auch Angst, dass sie ihm etwas ins Essen tun. Wir hatten Rattengift im Haus. Davor hatte er auch Angst, nicht dass ich ihm was ins Essen rühre."

Nach Annikas Tod drohte Wilfried ihr angeblich damit, dass sie ins Gefängnis kommt. Als Wilfried einmal in Untersuchungshaft saß, behauptete Wilfried immer, sie sei die alleinige Täterin, erzählt Angelika.

"Wilfried zeigte sich sehr oft als völlig realitätsfremd. Auch seine Verurteilung in den 1990er Jahren hat er immer ganz anders dargestellt, als es im Urteil geschrieben war.

Damals wurde Wilfried W. u.a. wegen schwerer Misshandlungen zu drei Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Er hat mir seinen Gefängnisaufenthalt damit begründet, dass er ohne Führerschein gefahren sei."

Vor Prozessbeginn lächelt Angelika W. (48) noch neben ihrem Anwalt Peter Wüller.
Vor Prozessbeginn lächelt Angelika W. (48) noch neben ihrem Anwalt Peter Wüller.

14.30 Uhr: Auf die Frage der Gutachterin, ob die Bilder ihrem Mann gefallen hätten, antwortet Angelika schroff, dass dies nicht mehr ihr Mann sei. Sonst gibt sie keine Antwort.

14.19 Uhr: Es werden nun doch wieder Fotos präsentiert, die sich Wilfried aber nicht anguckt. Diese zeigen ein weiteres Opfer der beiden, Kati K., die allerdings entkommen konnte.

Diese hatte nach ihrer Flucht die Polizei nicht über die Taten von Wilfried und Angelika informiert.

Generell ist bei allen Zeugen eine gewisse Gleichgültigkeit zu beobachten.

13.54 Uhr: Nach wenigen Minuten ist die Bilderschau auch schon wieder beendet und alle Prozessbeteiligten sitzen wieder auf ihren Plätzen.

Detlev Binder spricht noch einmal ein Foto an, auf dem das erste Todesopfer Annika zu sehen ist, wie sie total verschmutzt in die Badewanne steigt.

Angelika sagt dazu, dass sie das Foto gemacht habe, um Wilfried zu zeigen, wie viel Arbeit das Saubermachen der Opfer jedesmal gemacht hat und schildert weiter, dass sie, wenn es ums einkoten, übergeben oder einnässen ging, gar nicht erst zu ihm kommen musste.

13.47 Uhr: Noch immer werden Fotos gezeigt, auf denen die Grausamkeiten aus dem Haus von Bosseborn gezeigt werden. Auf einigen Bildern ist Angelika zu sehen, wie sie auf einem ihrer Opfer kniet. Dieses ist nahezu nackt.

13.40 Uhr: Detlev Binder der Verteidiger von Wilfried W. fragt Angelika W., wie sie glaube, dass er an Wilfried herankommen könnte, da dieser selbst ihm gegenüber schweige.

Angelika meint, dass er das Thema mal auf Autos oder Motorräder lenken solle, da Wilfried darauf immer anspringen würde. Dadurch könne er eventuell eine Zugang zu ihm finden.

13.30 Uhr: Die Verhandlung wird fortgesetzt. Unter anderem möchte der Richter nun Bilder besprechen. Diese sind für das Publikum nicht sichtbar. An den Gesprächen ist zu hören, dass es sich unter anderem um Bilder der verletzten Annika W. handelt. Angelika W. sagt aus, dass viele Verletzungen auf den Bildern schlimmer aussähen, als sie seien denn schließlich hätte sie das ja am eigenen Leib erfahren.

12.20 Uhr: Die Verhandlung wird unterbrochen, es ist Mittagspause.

12.02 Uhr: Immer, wenn Wilfried W. auf Toilette gegangen sei oder sie unterwegs waren und er mal kurz in den Wald ging, sei Angelika W. aufgefallsen, dass Annika W. ihm hinterherlief. Irgendwann sprach sie Wilfried dann darauf an. Er habe ihr gesagt, dass Annika W. seinen Urin trinken würde. Wilfried habe später immer erwartet, dass das passierte. Angelika W. selbst habe es aber gesehen.

Wilfried W. erzählt seinem Anwalt Detlev Binder auch nicht viel.
Wilfried W. erzählt seinem Anwalt Detlev Binder auch nicht viel.

12.00 Uhr: Es sei bei der Abmeldung nicht ihre Absicht gewesen Annika W. zu töten, so Angelika. Ihr sei nicht klar gewesen, dass Annika W. hätte sterben können. Die Niederlande seien eine Möglichkeit gewesen, dass Wilfried W. seinen Führerschein hätte bekommen können. Den hätte er in den Niederlanden machen können, wenn Annika dort gelebt hätte.

11.42 Uhr: Angelika W. beschreibt noch einmal das Vorgehen bei der Abmeldung von Annika W. bei der Stadt, die Wohnungssuche und die Mietvertragsunterzeichnung in Beverungen, die spätere Abmeldung in die Niederlande.

Zum Zeitpunkt der Abmeldung sei Annika W. noch dabei gewesen, hätten Wilfried W. und Angelika W. die noch sichtbaren Verletzungen Annika W.s versucht mit Schminke und Kleidung zu verdecken.

11.30 Uhr: Nun geht es ums Geld. Mehrfach hätten Frauen Geld auf Wilfried W.s Konto überwiesen. Um aber keine Probleme mit Hartz 4 zu kriegen, hätte Angelika W. Wilfried W. geraten sich das Geld bar geben zu lassen. So habe zum Beispiel "Kirsten", so Angelika W., ihr Geld geben müssen.

Ihr drohte Angelika W. auch damit die Reifen ihres Wagens zu zerstechen oder auch mit einem imaginären Lebensgefährten, genannt Günter, den Wilfried W. sich ausgedacht habe.

11.15 Uhr: Der Richter befragt Angelika W. zur Vernehmung vom 3. Mai 2016 während der sie von einem Kampf zwischen Wilfried W. und einem Ziegenbock berichtet habe. Schließlich habe der Bock am Boden gelegen und Wilfried W. habe den Bock gefragt: "Steh auf, kannst Du nicht mehr?"

Angelika betitelt den Bock in ihren Beschreibungen als "arm". Wilfried W.s Verteidiger, Detlev Binder, hakt an dieser Stelle ein und fragt warum sie den auf dem Boden liegenden Bock als arm bezeichnet. Das hätte sie nie über gequälte Frauen gesagt. Hierzu gibt von Angelika W. keine Antwort.

10.25 Uhr: Es gibt eine kleine Verhandlungspause.

10.18 Uhr: Angelika erzählt weiter: "Wilfried stand dabei und schaute zu. Wilfried hat mich nicht dazu angestiftet. Er hat es nur gesehen."

Wilfried erhebt daraufhin zum ersten Mal seit Prozessbeginn das Wort und behautet: "Das stimmt nicht".

Oberstaatsanwalt Meyer hat dies gehört und fragt, ob dies eine Einlassung des Angeklagten sei. Der schweigt aber wieder. Sein Strafverteidiger Detlev Binder will nichts von seinem Mandanten gehört haben.

10.12 Uhr: Auf einem Schreiben vom 17.04.2016 steht: "Angelika W. hat mich, Susanne F., in die Badewanne gestoßen, mit der Zahnbürste die Toilette geputzt und mir in den Mund gesteckt, sie hat mir eine Salbentube in der Nase ausgedrückt. Susanne F.."

Angelika gibt zu, dass noch mehr passiert sei. Einmal habe Susanne durch ihr Zureden sich selbst die Toilettenbürste in die Scheide gesteckt.

9.49 Uhr: Angelika fährt fort: "Die Zettel waren immer Ergebnis einer stundenlangen Diskussion zwischen mir und Wilfried. Wilfried hat mir nie etwas diktiert. Die Inhalte waren mit Susanne F. so abgesprochen. Wilfried war auch immer wichtig, dass in den Schreiben der Opfer stand, dass es nicht zu Vergewaltigungen gekommen ist."

In einem Zettel vom 21.04.2016 schrieb Angelika: "Ich, Angelika W., habe Susanne F. getreten, verbrannt, angespuckt, an den Haaren gezogen, wenn sie mich provoziert hat. Wilfried hat damit nichts zu tun. Unterschrift Angelika W."

Angelika behautet, dass sich Wilfried so nach allen Seiten absichern wollte.

9.40 Uhr: Es geht um die Zettel, die in der Wohnung der mutmaßlichen Doppelmörder gefunden wurden.

Auf einem Zettel des Opfers Susanne F. stand: "Meine Fehler: Wenn ich nicht höre, soll mir Wilfried den Hintern versohlen, wenn ich zu faul bin, soll Wilfried mir an den Haaren ziehen."

Laut Angelika wollte das Opfer damit zum Ausdruck bringen, dass sie die Fehler nicht mehr machen wollte.

Diesen Zettel schrieb nach Angelikas Aussage Susanne selbst, aber viele schrieb Angelika für sie.

9.00 Uhr: Der Prozessbeginn verzögert sich einen Moment.

Fotos: DPA

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