Hund überfahren und zum Sterben zurückgelassen: Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Paderborn - Nur wenige Tage nach einer Verkehrsunfallflucht in Elsen, bei der ein Autofahrer einen Hund tot gefahren hatte (TAG24 berichtete), konnte die Polizei nun einen Tatverdächtigen ermitteln.

Den Hund ließ der VW-Fahrer sterbend auf der Straße zurück. (Symbolbild)
Den Hund ließ der VW-Fahrer sterbend auf der Straße zurück. (Symbolbild)  © 123RF

Am Dienstagabend, den 5. März, war ein Mann mit seinem Zwergpinscher auf der Straße Deichsberg unterwegs, als auf einmal ein schwarzer VW Golf mit hoher Geschwindigkeit angerauscht kam und auf den Spaziergänger zuhielt.

Nur durch einen Sprung zur Seite konnte dieser sich vor einem Zusammenstoß retten. Den Golf-Fahrer interessierte das aber selten wenig, denn er heizte einfach weiter, erfasste den auf der Straße stehenden Hund und machte sich anschließend aus dem Staub. Durch den Crash mit dem Wagen wurde der kleine Hund allerdings tödlich verletzt.

Zeugen, die den Unfall mitbekommen hatten, teilten nun der Polizei mit, dass der Unfall-Fahrer ein 23-jähriger Mann sein könnte, der unweit des Unfallorts wohnt und bereits häufiger wegen unangepasster Fahrweise im Bereich Deichsberg aufgefallen war.

Die Polizei nahm die Angaben sehr ernst und sicherte daraufhin Spuren an dem Auto und verhörte den jungen Mann.

Dieser machte bislang aber keine Aussage zu dem Vorfall und lässt sich derzeit von einem Anwalt vertreten.

Die Polizei hat einen Tatverdächtigen bereits verhört. (Symbolbild)
Die Polizei hat einen Tatverdächtigen bereits verhört. (Symbolbild)  © DPA

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