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Fortsetzung im "Horror-Haus"-Prozess: Gibt es ein neues Gutachten?

Verhandlung im Höxter-Folterprozess geht nach zweiwöchiger Pause am Landgericht Paderborn in 41. Runde

Es ist bereits der 41. Verhandlungstag im aufwendigen Folterprozess vom Horror-Haus aus Höxter. Ein neues Gutachten könnte vorliegen.
Angelika W. (49) und Wilfried W. (48) stehen in Paderborn vor Gericht.
Angelika W. (49) und Wilfried W. (48) stehen in Paderborn vor Gericht.

Paderborn - Nach einer erneuten Pause geht der "Horror-Haus"-Prozess in die 41. Runde. In der letzten Verhandlung wurde eine Richterin vom Verfahren entbunden, weil sie langfristig erkrankt ist.

Ursprünglich war für den Dienstag eine ehemalige Ehefrau vom Angeklagten Wilfried W. (48) vorgeladen. Sie macht allerdings von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und muss somit nicht vor dem Gericht erscheinen.

Vermutlich kann die neu eingesetzte psychiatrische Gutachterin Nahlah Saimeh ihr Gutachten von Wilfried W. vorlegen. Dies war für Ende Februar oder Anfang März geplant.

TAG24 berichtete wie immer im Live-Ticker vom 41. Verhandlungstag.

10.05 Uhr: Mit diesem Ergebnis des neurochirurgischen Gutachters rückt der Mordvorwurf durch Unterlassen wieder in den Vordergrund. Hätten Angelika und Wilfried W. die nach dem Sturz gegen den Küchenschrank schwer verletzte Frau in ärztliche Obhut gegeben, wären die Überlebenschancen deutlich gestiegen.

Vorsitzender Richter Bernd Emminghaus verkündete, dass der Gutachter demnächst persönlich vor Gericht aussagen wird. Damit wird die Verhandlung geschlossen. Nächste Verhandlung ist am 13. März 2018.

9.55 Uhr: Im dritten Gutachten stand: Stumpfe Gewalteinwirkung und schlechte Sauerstoffversorgung haben zum Tode beigetragen. Es gibt keine begründeten Zweifel, dass es eine Blutung unter der Hirnhaut gab, an der Susanne F. gestorben ist.

Das Alter der Blutung wird mit zwei Tagen bis zu einer Woche beziffert. Bei Susanne F. gab es keine anderen, besonderen Erkrankungen. Es gab keine Alkoholisierung.

Ob der Unfall mit dem Küchenschrank einziger Auslöser für den Bluterguss war, lässt sich nicht eindeutig sagen. Nach dem Sturz sei die Frau wieder wach geworden, der neurologische Zustand muss noch gut gewesen sein. Die Krämpfe rühren vermutlich von der einsetzenden Hirnschwellung her.

Der Entstehungszeitpunkt des Blutergusses im Gehirn kann, so das Gutachten, nicht eindeutig festgestellt werden. Eine frühzeitige Operation hätte die Überlebenschancen jedoch deutlich erhöht. Es lässt sich aber nicht sicher ableiten, ob sie überlebt hätte.

9.40 Uhr: Aus dem zweiten Gutachten geht weiterhin hervor, dass der gesundheitliche Zustand des Opfers durch einen Sturz erheblich verschlechtert wurde. Aussagen und Handyvideos, die von Susanne F. gemacht wurden, bestätigen den desolaten Zustand der Frau.

Oberstaatsanwalt Ralf Meyer hatte ein drittes Gutachten zum Tod von Susanne F. in Auftrag gegeben. Die Todesumstände sind wichtig für das Strafmaß.

Hätte Susanne F. bei sofortiger ärztlicher Hilfe gerettet werden können, käme der Straftatbestand eines Mordes durch Unterlassen in Frage. Hätte Susanne F., so das zweite Gutachten, auch bei sofortiger Hilfe nicht hätte gerettet werden können, käme zum Beispiel Körperverletzung mit Todesfolge in Frage. Deswegen nun ein drittes Gutachten.

Der Richter verlaß im Anschluss Teile aus dem dritten Gutachten.

9.30 Uhr: Zu Beginn des 41. Verhandlungstags verlaß der Richter ein Gutachten eines Neuro-Chirurgen der Uni Münster zum Tode von Susanne F. (41), eines der zwei Todesopfer.

Ein erstes Gutachten aus Göttingen sagte aus, dass die Frau bei zeitnaher Behandlung gerettet werden können. Der körperliche Zustand von Susanne F. war lebensbedrohlich.

Sie hatte einen Tag bevor sie am 22. April 2016 starb mehrere Krampfanfälle, gab unverständliche Laute von sich und hatte eine niedrige Körpertemperatur von 27 Grade sowie einen Puls von 48.

9.17 Uhr: Die Sitzung ist eröffnet. Bernd Emminghaus, Vorsitzender Richter, berichtet, dass auf die Vernehmung der früheren Ehefrau von Wilfried W. verzichtet wird.

Links sitzt die Angeklagte Angelika W..
Links sitzt die Angeklagte Angelika W..
Wilfried W. (2.v.li.) umkreist von seinen Anwälten.
Wilfried W. (2.v.li.) umkreist von seinen Anwälten.

Fotos: DPA

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