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Hatte Angelika W. im "Horror-Haus" die Fäden in der Hand?

Dr. Nahlah Saimeh stellt Gutachten zu Angelika W. vor

Vor Gericht schieben sich die beiden Angeklagten gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Wer war wirklich die treibende Kraft?

Paderborn – Wer war im sogenannten "Horror-Haus" von Höxter die treibende Kraft? Beide Angeklagte bezichtigten sich im Prozess gegenseitig. Eine Gutachterin hält Wilfried W. für jemanden, der sich unterordnete.

Am Mittwoch wird das Gutachten zu Angelika W. vorgelesen.
Am Mittwoch wird das Gutachten zu Angelika W. vorgelesen.

"Er beurteilt, besonders wenn er unter Druck steht, Dinge komplett falsch", sagte die forensische Psychiaterin Nahlah Saimeh am Dienstag bei der Vorstellung ihres ersten Gutachtens im Landgericht Paderborn (TAG24 berichtete).

Das Verhalten des 48-Jährigen erinnere eher an das Auftreten eines Grundschulkindes, schilderte die Gutachterin. So sei ein Autounfall für ihn eine Straftat, weil die Polizei kommt. Abstraktes Denken könne er nicht. Sie hält ihn aus diesen Gründen für vermindert schuldfähig. Saimeh soll im Auftrag des Gerichts klären, ob die beiden Angeklagten schuldfähig sind.

Am 51. Prozesstag am Mittwoch stellt die Gutachterin ihre Einschätzung der Angeklagten Angelia W. vor. Anschließend will sie ihre Schlüsse aus beiden Gutachten ziehen und die spezielle Beziehung der beiden in Höxter-Bosseborn einordnen. Bei Angelika W. hatte Saimeh sich bereits in einem vorläufigen Gutachten auf schuldfähig festgelegt.

Der Prozess war im November 2017 ins Stocken geraten, weil der ursprünglich als Gutachter für Wilfried W. bestellte Michael Osterheider sich in Widersprüche verwickelt hatte. Der Professor der Uni Regensburg wurde darauf von seiner Aufgabe entbunden.

Über Jahre hinweg sollen sie mehrere Frauen aus Niedersachsen in das Haus nach Ostwestfalen gelockt und dort schwer misshandelt haben. Der 48-Jährige und die 49-Jährige sind wegen Mordes durch Unterlassen angeklagt. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien.

UPDATE, 14.54 Uhr: Jetzt befragen Strafverteidiger, Nebenklagevertreter und die Strafkammer noch die Gutachterin Nahlah Saimeh. Doch ihr Gutachten über die beiden Angeklagten war so ausführlich, dass kaum Fragen offen bleiben.

Am nächsten Dienstag, 10. Juli, ist der nächste Verhandlungstag angesetzt. Hier soll noch einmal ein Gutachter über das zweite Todesopfer, Susanne F., berichten. Es geht um die Frage, ob die Frau hätte gerettet werden können, wenn sie schnell ärztliche Hilfe bekommen hätte.

Auch ein Ende des Prozesses scheint in Sicht zu sein. Für den 5. Oktober dieses Jahres ist der letzte Verhandlungstermin angesetzt. Hier könnte dann das Urteil im Bosseborn-Prozess gesprochen werden.

UPDATE, 14.48 Uhr: Das Gutachten von Nahlah Saimeh bescheinigt Angelika W. also volle Schuldfähigkeit. Damit droht ihr eine lange Haftstrafe. Allerdings könnte es bei der Verurteilung zu einer sogenannten Strafrahmenverschiebung kommen, heißt, ein "Lebenslänglich" könnte ihr eventuell erspart werden, da sie aktiv bei der Aufklärung der Straftaten geholfen hat.

So hat sie den Mord an Annika W., die sie zerstückelte und verbrannte, gestanden. Vermutlich hätte die Ermittlungskommission dieses Tötungsdelikt ohne Geständnis nie entdeckt. Wilfried wird vermutlich mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen müssen.

Da ihm wahrscheinlich verminderte Schuldfähigkeit attestiert wird, wird Wilfried nach dem Urteil wohl in einer geschlossenen Anstalt landen. Um diese zu veranlassen, bedarf es nach Absitzen der Strafe einer jährlichen Prüfung, ob eine Entlassung zu verantworten ist.

UPDATE, 14.40 Uhr: Angelika hat sich ihrer Weiblichkeit entledigt und trägt maskuline Züge. Angelika hat mittlerweile begriffen, dass es hier um eine Beziehungspathologie geht. Psychische Gewalt heißt, das Opfer hat etwas getan, deswegen muss es bestraft werden.

Nicht die Täter müssen bestraft werden. Gegenstände, die dem Opfer gehören, werden manipuliert. Gegenstände werden versteckt und dann gesagt: Kein Wunder, dass Du immer Deine Sachen verlierst. Dem Opfer wird das Wort im Munde umgedreht.

Auch endlose Diskussionen sind Bestandteil dieses Prinzips. Alles wird benutzt, um das Gegenüber zu zermürben, zu zerstören und selber an Macht zu gewinnen. Ziel ist es, das Opfer zu isolieren, aus dem familiären Umfeld zu isolieren und zu verunsichern. Die Drangsalierung der Opfer schaffte Gemeinsamkeiten in der Beziehung. Man war miteinander verkettet.

Durch Schwäche anderer gewinnt Angelika Stärke. Das System der Tierquälerei geschieht unter dem gleichen Muster. Im System ist es egal, ob die Katze im Trockner landet oder eine Frau so misshandelt wird, dass sie stirbt. Es hat alles dieselbe Funktion. Was hier passiert, ist eine Beziehung, die den Titel seelische Abartigkeit verdienen würde.

Doch dieser Titel kann nur Personen verliehen werden. Angelika hat keine Störung, die Eingangsmerkmale der seelischen Abartigkeit trifft. Angelika ist somit voll schuldfähig ist. Wenn nicht durch spezielle Umstände der Tod von Susanne F. zu Tage getreten wäre, wäre das Spiel, heißt Misshandlungen und Quälereien in einer Endlosschleife weitergegangen.

UPDATE, 14.24 Uhr: Angelika handelte überlegt, entwickelte Ideen von Wilfried weiter und stärkte damit die eigene Position. Wurden Spielzeuge, heißt Frauen, kaputt gemacht, kam ein neues Spielzeug. Langfristig behält sie die Oberhand in dem Spiel. In der letzten Phase der Beziehung vor der Festnahme war sie die dominante Person.

Wilfried durchschaut diesen Mechanismus nicht. Er hängt sich stets an stärkere Personen. Er verstärkt wie ein Echo die Rhetorik von Angelika, bei Beleidigungen von Opfern. Macht; Kontrolle und ihre Dominanz lassen Angelika die Beziehung zu Wilfried aufrecht erhalten. Was mich nicht tötet, macht mich nur stärker, ist ihr Motto.

Beide erfüllen die Erwartungen an einen Helfer. Angelika fürchtet bei neuen Frauen, dass sich Wilfried von ihr trennen könnte und sie des Hauses verwiesen wird. Wilfried testet immer die neuen Frauen, Angelika testet Regeln, mit denen die Unfähigkeit der Frauen von Wilfried nachgewiesen wird.

1994 kam es zu ziemlich analogen Verhältnissen. Auch dort spielte Wilfried in einer Dreiecksbeziehung die gleiche Rolle. Beide Ehepartner sind beziehungsunfähig, aber beide suchen eine Verbindung. Sie ist robust, tatkräftig, von der Familie gewertschätzt, Wilfried ist sozial gescheitert, sozial inkompetent.

Eine Art von Weite hat Angelika bei der Moral, zum Beispiel vor der Zeit mit Wilfried. Sie lässt sich auf ein sadistisch abstruses Regelwerk ein und optimiert es noch. Beide sind nicht ebenbürtig, aber sie ergänzen sich glänzend. Spielzeug zerstören, heißt Frauen quälen, ist zunehmend die Arbeit von Angelika. Würden beide Partner getrennt, würden sie eher unauffällig agieren. Angelika ist sicher eine Frau, die kognitiv lernt, wie man vernünftig miteinander umgeht.

UPDATE, 14.15 Uhr: Wie lief eigentlich die Beziehung zwischen Wilfried und Angelika? Es war eine maligne Beziehung, sagt Gerichtsgutachterin Nahlah Saimeh. Wo waren die Beziehungsebenen, wo waren sie gleich oder ähnlich?

"Angelika ist intelligent, ungesellig, emotionsarm, sexuell unerfahren - Wilfried sucht dominante Frauen, vermag komplexe Situationen kaum zu durchschauen, sexuell sehr erfahren und interessiert, er freut sich über Uniformen, ohne Qualifikationen vorzuweisen.

Angelika hat eine völlig moralische Urteilsbildung und ist in der Lage, Überlegungen über Moral anzustellen. Wilfried ist hierzu nicht in der Lage und befindet sich auf einem infantilen Niveau. Beide suchen eine Bindung, beide sind nicht wählerisch.

Zeuginnen beschreiben, dass Gewalttätigkeit und Aggression von beiden Seiten ausging, sich das Ehepaar gegenseitig hochschaukelte. Angelika war schimpfend und beleidigend, Wilfried wird als unruhig, launisch beschrieben, aber auch zärtlich. Es gab immer ein gemeinsames Handeln, das Paar Angelika und Wilfried handelte, nicht eine einzelne Person.

In einer dissozialen Beziehung ergänzen sich auch gänzlich unterschiedliche Verhaltensweisen. Die Infantilität von Wilfried egänzten sich mit der maskulinen Ausstrahlung von Angelika. Wilfried wäre gerne dominant gewesen, konnte aber nicht potent auftreten. Es brauchte eine manipulative Ebene, um die Beziehung zu erhalten.

Angelika verhielt sich, ohne es zu wissen, dazu komplementär. Sie nahm das Steuer in die Hand, bevor es jemand anders in die Hand nahm.

Wilfried will versorgt sein und trifft auf die Partnerin Angelika, die das streng durchhält. Wilfried sah sich immer fürsorglich betreut, dazu kam die manipulative Ebene, die bei Angelika Anklang fand. So wollte auch Wilfried sozial potent werden."

UPDATE, 13.19 Uhr: Angelika zeichnen übersteigertes Selbstwertgefühl aus. Sie hat teilweise psychopathische Eigenschaften. Autistische Züge befähigen sie dazu, in einem hochkomplizierten Regelwerk zu leben und es weiter auszubauen.

Sie hat in Ansätzen einen Mangel, sich in die Situation anderer hinein zu versetzen. Ein echtes Intimitätsempfinden ist weder Wilfried noch Angelika möglich. Wie konnten Wilfried und Angelika trotzdem so lange miteinander auskommen? So eine Beziehung kann nur unter perversen Bedingungen geführt werden.

Erst einmal gibt es eine rund 30-minütige Pause.

UPDATE, 13.12 Uhr: Sie hat ein deutliches Bedürfnis nach Anerkennung. Wilfried war für sie nicht austauschbar. Die neuen Gespielinnen wurden angelockt und scheiterten. Sie blieb immer als Sieger an der Seite von Wilfried zurück.

Sie war überlegen und konnte die sexuellen Machenschaften ihres Mannes kontrollieren, weil Wilfried ständig in ihrer Beobachtung war. Es wurde das Instrument des nicht sexuell begründeten Sadismus gebraucht. Sadismus ist ein Stilmittel, den Willen des Opfers zu brechen und das Opfer zu destabilisieren.

Dies konnte man deutlich am Verfall der beiden getöteten Frauen erkennen. Hier ergänzten sich Wilfried und Angelika ideal. 1994 hatte Wilfried schon einmal die Spielebene mit Macht und Kontrolle. Eine Frau wurde massiv gequält. Dafür musste Wilfried eine fast dreijährige Haftstrafe verbüßen.

Im Doppelmord Bosseborn hat Wilfried seinen Meister, Angleika, gefunden. Für Manipulationen war Angelika empfänglich. Beide sprachen miteinander und hetzten gegen eine dritte Person. Quälereien waren nicht sexuell begründet. Frauen im Schweinestall einzusperren mit dem Wissen, dass das Opfer Angst vor Schweinen hat, ist sadistisch.

Sadismus ist Technik und Werkzeug bei Wilfried und Angelika. Angelika hat im Grunde die Tendenz zu einer komplementären Beziehung mit Wilfried. Angelika hat die Verantwortung für den Tod der beiden Frauen übernommen. Die Frau lebte bis zu ihrem 29. Lebensjahr völlig unauffällig, mit dem Kennenlernen von Wilfried änderte sich ihr Handeln zu dissozialen Zügen.

Sie erfüllte die Ansprüche von Wilfried und fand hierfür eigene Rechtfertigungsgründe. Wilfried sagt immer nur, ich kann nicht, ich will nicht, ich habe Angst. Im Spiel mit der Gewalt lotete Wilfried immer wieder die Grenzen aus. Angelika machte sich die Regeln selber und hielt sie strikt ein.

UPDATE, 13.02 Uhr: Es ist nicht verwunderlich, dass sie ihre Regelbesessenheit in der Beziehung zu Wilfried weiter ausgebaut hat. 'Ich habe mir gedacht, warum soll es denen besser gehen als mir. Ich bin nicht schwach. Wilfried war mein Vaterersatz. Ihm musste es gutgehen. Bei mir gibt es keine halben Sachen', sagte Angelika. Die Beziehungsstruktur ist für Angelika bestimmend. In der Beziehung gab es für beide Partner eine hochdramatische Dynamik.

Angelika steht an der Grenze zur Persönlichkeitsstörung. Sie verfehlt jedoch die Kriterien einer schweren seelischen Abartigkeit. Je nach den Personen, die sie umgeben, kann sie sich anpassen und agieren. Schizophren zeigt sie sich in ihrer Emotionalität.

UPDATE, 12.56 Uhr: Zur Schuldfähigkeit von Angelika W.: Verminderte Schuldfähigkeit liegt zum Beispiel bei Schwachsinn, wie bei Wilfried, vor.

Angelika weist keinerlei Störungen auf. Beziehungen können nicht schuldfähig sein. Dies können immer nur Personen.

Hätte es Mensch anders handeln können, hatte er mental die Fähigkeit, für das Recht und gegen das Unrecht zu entscheiden, diese Frage stellt sich bei Angelika aufgrund ihrer Persönlichkeit.

Bei Angelika gibt es keine seelischen Störungen. Angelika leidet unter keinen Umständen an Schwachsinn. Eine tiefgreifende Bewusstseinsstörung liegt auch nicht vor.

Als nächstes ist seelische Abartigkeit zu prüfen. Hierzu führt Nahlah Saimeh aus:

Verhaltensmuster müssen stabil und lang andauernd sein, um zu Leiden anderer Menschen führen. Ein Abweichen von sozialen Normen zählt hierzu noch nicht. Das Vorliegen einer Störung der Persönlichkeit zählt noch nicht zur seelischen Abartigkeit.

Angelika war vor dem Kennenlernen von Wilfried freundlich. Danach war sie penetrant, hartnäckig und rücksichtslos. Wilfried schildert sie als launisch. Einige Frauen beschrieben das Paar als dynamisch. Sie neigt zur Aggressivität. Sie fühlte sich von moralischen Regeln geleitet.

In der Regelbesessenheit zeigen sich die autistischen Züge. Ansonsten ist sie strikt rational. Sie ist eine extrem maskuline Frau. In Beziehungen zeigt sie sich dominant und auf der anderen Seite auch als verletzlich.

UPDATE, 12.50 Uhr: Es war nicht möglich, unsinnige Regelwerke mit Angelika zu thematisieren. Überdurchschnittliche Begabung bei Angelika und eher Schwachsinn bei Wilfried haben die Beziehung zwischen den beiden vermutlich stabilisiert.

Angelika wuchs in sehr anspruchslosen Verhältnissen auf einem Bauernhof auf. Deswegen hat Angelika die unkomfortablen Verhältnisse auf dem Gehöft in Bosseborn vermutlich als normal empfunden. Angelika lebte bei ihren Eltern auf dem Bauernhof, eine Öffnung des Horizonts gab es nicht.

Grausamkeit an anderen Kindern gab es nicht. Einmal hat sie einem Kind, das sie nicht mochte, Sand vermischt mit Katzenkot zugespielt. Die Abnabelung vom Elternhaus erfolgte relativ spät. Im Leben von Angelika gab es drei Männer, die eine Rolle spielten: ihren Vater, den ersten Freund Achmed und Wilfried. In Bosseborn beschäftigte sie sich mit Gebrauchtwagenhandel und Tierhaltung.

Zum Thema Sadismus: Das Töten von Tieren hatte eine Funktion und passte in die bizarre Beziehung zu Wilfried. Es gibt keine psychischen Erkrankungen.

UPDATE, 12.30 Uhr: Das äußere Erscheinungsbild änderte sich während der Prozesszeit. Die Haare wurden getönt, die Kleidung mit farbigen Tüchern aufgepeppt. Im Juni 2018 sind die Gesichtszüge wesentlich weicher als früher. Aus "Weibern", wurden inzwischen "Frauen", wenn Angelika spricht. Sie hält sich nach wie vor an strikte Regeltreue, seien sie sinnig oder unsinnig.

Sie erzählte, dass sie anderen Frauen gerne beim Gespräch zuhört. Sie will ihr soziales Verhalten dadurch trainieren. Sie wollte lernen, wie es bei anderen Leuten zugeht.

Der Test der organischen Leistungsfähigkeit, eingeschlossen eines Hirnschadens, brachte keinen negativen Befund. Es gibt keine Einbußen bei der Gehirnleistung. Der IQ liegt bei 119. Damit ist Angelika intelligenter als der Durchschnitt der Bevölkerung.

In der Persönlichkeit zeigt sie normale Züge, beschreibt sich selbst als realistisch. Sie ist nicht depressiv. Durchsetzungsvermögen zeichnet sie aus. Sie zeigt wenig emotionalen Zugang zu anderen Menschen. Der Wert bei Zynismus ist weit erhöht. Das Profil zeigt deutliche Auffälligkeiten. Sie beschreibt sich als ungesellige Person. Von anderen Menschen wird sie als feindlich und rücksichtslos erlebt. Beispiel ist das Töten der Katzen im Wäschetrockner.

Es liegt ein geringes Streben nach Genuss vor. Kritik empfindet sie als überdurchschnittlich schlimm. Empathie geht ihr vollkommen ab, sei es bei Menschen oder bei Tieren. Sie ist kaltherzig, macht andere Leute für deren Verhalten verantwortlich. Zum Thema Autismus: Angelika erzielt hier hohe, auffällige Werte. Das reicht aber nicht bis hin zum Autismus.

UPDATE, 12.13 Uhr: Zuerst noch etwas zur Persönlichkeit von Angelika: Wilfried erwartete von Angelika eine ständige Erfüllung der Regeln, die er aufstellte. Bei ihrer Begutachtung war sie mehr als konzentriert, hätte noch Stunden weiter Rede und Antwort stehen können. Sie zeigte eine große Selbstbeherrschungs-Fähigkeit. Sie zeigte ein absolutes Perfektionsstreben. Sie wollte allen Anforderungen gerecht werden. Alles war für sie eine technische Herausforderung, der sie sich ohne Emotionen stellte.

25 Stunden und 25 Minuten insgesamt habe ich mich mit ihr unterhalten. Am Anfang war sie eher misstrauisch, das änderte sich aber relativ schnell. Sie zeigte sich unkompliziert, burschikos bei der Exploration.

In den Hauptverhandlungen war deutlich zu sehen, dass sie selbstbewusst auftrat. Teilweise benutzte sie eine vulgäre Sprache. Sie korrigierte energisch mit Unterton Verfahrensbeteiligte harsch und mit einem Unterton. Sie zeigte Überlegenheit, schmunzelte, agierte sehr locker mit ihren Strafverteidigern, monierte die Termingestaltung des Gerichts. Hier waren ihr teilweise die Sitzungstage zu kurz terminiert. Sie hätte gerne länger gemacht.

UPDATE, 12.10 Uhr: Die Verhandlung wird nun fortgesetzt. Nahlah Saimeh, die Gerichtsgutachterin, wird nun Einblicke in die Beziehungsstruktur der beiden Angeklagten, Wilfried und Angelika geben.

Was bereits gestern zu erfahren war: Sie ergänzten sich beide tadellos, wirkten wie Schloss und Schlüssel, Wilfried W. mit seiner "Trotteligkeit", Angelika mit ihrer Intelligenz und rationalem Verhalten.

UPDATE, 11.14 Uhr: Angelika war sehr an Biologie interessiert. Deswegen liebte sie ihre Biologielehrerin. Als sie die Lehrerin bei der Abschlussfeier rauchend gesehen habe, hätte sie die Lehrerin nicht mehr gemocht.

In der JVA gefällt es ihr sehr gut. Alle Mithäftlinge gehen mit ihr höflich um. Sie genießt die Wertschätzung. Das tut ihr sehr gut. Beim Anleiten, was Arbeit anbelangt, schießt sie manchmal mit lautstarkem Ton über das Ziel hinaus. 'Ich weiß ja nicht, wo die Grenzen der Anderen sind', sagt sie. Sie ist derzeit von einer "Leitungsfunktion" abgelöst. Auch in der Beziehung zu Wilfried war sie eine Führungspersönlichkeit.

Als Strafe erwarte sie eine untere zweistellige Zahl, höchstens 14 Jahre Haft, aber kein lebenslänglich. Ihr ist klar, dass sie bestraft werden muss. Um wieder eine Leitungsfunktion in der JVA zu bekommen, ist sie bereit, einen Monat lang Anstaltskleidung statt privater Kleidung zu tragen. Einen Spaß macht sie sich daraus, bezüglich ihrer Straftat zu sagen: 'Das war ein Doppelmord mit einer Leiche.'"

Von der ersten Toten Annika gibt es bis heute keine Spur. Sie wurde von Angelika perfekt beseitigt durch Einfrieren, Zersägen, Verbrennen und Entsorgung der Asche in Verbindung mit Streugranulat.

Jetzt gibt es erst einmal eine Pause von circa 30 Minuten.

Wilfried W. kam ausnahmsweise mal mit einem T-Shirt bekleidet in den Gerichtssaal.
Wilfried W. kam ausnahmsweise mal mit einem T-Shirt bekleidet in den Gerichtssaal.

UPDATE, 11.04 Uhr: Auf Annika, das erste Todesopfer, sei sie anfangs etwas eifersüchtig gewesen. Das hätte sich später aber gelegt. Angst hatte sie, dass die Mutter von Annika sich meldet und etwas über den Verbleib ihrer Tochter wissen möchte.

Bei der Beseitigung der Leiche, dem Zersägen, hatte sie zu Beginn Probleme und sie brach in Tränen aus. Das lag daran, dass sie nicht perfekt war und eine Aufgabe nicht erledigen konnte. Angelika hält Wilfried für einen Sadisten.

Noch mal zum Mitleid mit den Frauen: 'Nein, selber Schuld, mir ging es ja auch nicht besser', sagte Angelika.

'Wir selbst konnten was dafür, wenn wir bestraft wurden. Bei den Misshandlungen von Tieren war das ganz anders. Die konnten sich ja nicht wehren. Das war schlimm. Wilfried hat mich nie angewiesen, etwas zu tun.' Aber Wilfried war der, der Angelika manipulierte. Dadurch wurde die Beziehung stabilisiert.

Angelika ist sehr überrascht, dass ihr strafrechtlich Mord zur Last gelegt wird. Körperverletzung mit Todesfolge wäre für sie nachvollziehbar. Bei Mord fühle sie sich nicht richtig beschrieben.

'In der Ehe war ich unverzichtbar. Ich wurde gebraucht, war perfekt und allen anderen überlegen.' In der hochgestörten Beziehung haben beide ihren Anteil an den Taten. Sie haben sich gegenseitig befeuert, es gab immer wieder Solidarisierung zwischen den Eheleuten

UPDATE, 10.56 Uhr: Die Persönlichkeitsbeschreibung von Angelika, die ich in meinem Gutachten niedergeschrieben habe, findet Angelika absolut treffend.

'Bei mir gibt es keine halben Sachen. Es habe mal einen Film über Konzentrationslager gegeben. Es gab viele Informationen. Was mich erstaunt habe, war die schiere Menge von Menschen auf einem Haufen'. Auch hier geht es bei Angelika nicht um eine seelische Erschütterung, sondern um das rationale Empfinden.

Den Stolz in der äußerst schwierigen Beziehung hat sie nie verloren. Ich bin in der Beziehung geblieben, weil Wilfried mein Vaterersatz war, sagt Angelika. Sie agierten in Bosseborn gemeinsam, zu Lasten einer dritten Person.

Angelika war sich bewusst, dass sie Wilfried intellektuell weit überlegen war.

Zentrales Element im Leben ist die Wichtigkeit der eigenen Person. Früher hatte sie bei Frauen immer nur von "Weibern" gesprochen, eher despektierlich. Eifersüchtig war sie, was die Frauen anbelangte, die Wilfried hatte, nie. Das Problem war eben, dass die Frauen nicht gehorcht haben und sie eingreifen musste. An ihr blieb halt die Arbeit hängen.

Angelika war die einzige Konstante, die einzige Frau, die Wilfried über die ganze Zeit, 17 Jahre lang, treu geblieben ist. 'Ja, da sei was dran', sagte Angelika.

Zur Perfektion von Angelika: Es gibt Videoaufnahmen, in denen eine in Bosseborn gequälte Frau zu sehen ist, die einen schweren Sack nur mit viel Mühe die Treppen hochschleppt. "Das habe ich mir an Strafe ausgedacht, weil es keine blauen Flecken gibt", sagte Angelika.

Zur Beseitigung der Leiche von Annika: 'Ich war schlauer als die Polizei. Keiner hat etwas gemerkt, keiner hat etwas gefunden.

UPDATE, 10.29 Uhr: Loyalität und Pflichterfüllung prägten für Angelika das Eheleben. Wenn sie von Wilfried gequält wurde, sagte er ihr, dass sie selbst Schuld daran sei. Trotz eines guten Elternhauses ohne Gewalt lebte sie in Bosseborn von Gewalt und Quälereien umgeben.

Sie habe bei den erlittenen Quälereien gedacht, dass das richtig sei, dass sie das Problem sei. Die Judoübungen mit Polizeigriff, die sie Wilfried lehrte, zeigen eine völlig abstruse Partnerschaft.

Auf die Frage, ob sie Mitleid mit den Frauen in Bosseborn gehabt habe, sagte sie, dass sie kein Mitleid mit den Frauen hatte. Die Frauen hatten sich das selbst zuzuschreiben. Sie hätten sich nicht an die Regeln gehalten. Auch heute sei das nicht so. Die Frauen hätten ja auch gehen können. Sie hätten sich auf die Situation in Bosseborn eingelassen. Das ist komplementär zu den Verhaltensweisen von Wilfried.

Angelika hat ein hohes Maß an Mitleidlosigkeit wie auch Wilfried. Wer in so eine Beziehung gerät, hat es schwer, wieder herauszukommen. Es war ihre Arbeit, die Frauen so abzurichten, dass es Wilfried passte.

Sie ließ sich, weil sie intelligent ist, eigene Strafen einfallen. Wilfried hatte in Angelika seinen Meister gefunden. In jeder Beziehung ist sie perfekt. Sie pflanzt perfekt die Blumen, sie weist die Mitarbeiter an, sie bestraft die Frauen mit Misshandlungen, sie beseitigt perfekt eine Leiche. Sie ist einfach eine rationale, perfekt tickende Frau.

UPDATE, 10.09 Uhr: Als ihr Vater 1997 gestorben war, inserierte sie. Auf die Bekanntschaftsanzeige meldeten sie einige Männer, eine Verbindung kam aber nicht zustande. 1999 lerne sie dann auf eine Anzeige hin Wilfried kennen. Er gefiel mir, berichtet Angelika.

Sie zeigte mir Fotos von damals, von einem stattlichen Mann. 'Wenn ich Wünsche hatte, erfüllte sie Wilfried. Es war der erste Mensch, der mir Wünsche erfüllte und mir eine Rose mitgebrachte.' Schmerzen und Quälereien beim Sex wünschte sie sich in ihrer Phantasie. Im Gegensatz dazu war realer Sex mit Wilfried ganz "normal".

Angelika bestätigte, dass Wilfried sie am Rücken anfasste und sie das als schön empfand. Misshandlungen hätten immer außerhalb von sexueller Aktivität stattgefunden.

Sie kann viel aushalten, sie sei "unkaputtbar". Sie ist extrem widerstandsfähig. Immer wieder sagte Angelika, dass sie überrascht war, dass die beiden Frauen zu Tode gekommen seien. Sie hätte die Misshandlungen ohne Probleme ausgehalten. Sie hat bei ihren Misshandlungen maximale Selbstbeherrschung gelernt. Bei Misshandlungen hat sie sich nicht gewehrt, weil sonst alles noch schlimmer geworden wäre.

UPDATE, 9.53 Uhr: In der Gärtnerei wurde sie "unsere Perle genannt. Sie sei geduldig, arbeitsam und alles musste richtig klappen bei der Arbeit. Angelika erzählt: Ihrem Chef war ein Fingerglied abhandengekommen. Sie hat das Fingerglied, das in der Maschine steckte, über drei Tage lang angeguckt. Ich habe ein Handtuch geholt und ihn zum Krankenhaus gebracht. Das Fingerglied haben sie drei Tage später aus der Maschine geholt.

Sie hat es, ordentlich wie sie ist, als Bioabfall in der Grünen Tonne entsorgt. Sie handelte sehr systematisch, rational, emotionslos. Das ist ein wichtiges Merkmal der Persönlichkeit von Angelika. Der Chef der Gärtnerei hat ihr in die JVA geschrieben. Bei dieser Schilderung merkte man ihr an, dass sie sich über die Post freute."

Ein Sprung in das Eheleben: "Sie wolle Wilfried wegen des von ihm verbrühten Arms nicht anzeigen. Ihr Kosenamen für Wilfried war "Maxi", analog zu seinem zweiten Vornamen Maximilian.

Das Angebot, die Gärtnerei zu übernehmen, hat sie abgelehnt. Sie konnte die Leute, die dort beschäftigt waren, gut ans Arbeiten bringen. Leerlauf duldete sie nicht. Sie hat nie Alkohol getrunken oder Drogen genommen.

Der Körper war halt so, berichtet Angelika aus ihrer Pubertät. Ich habe eher Jungenarbeit gemacht. Sie habe sich aber nie als Mann gefühlt oder wollte sich männlich kleiden.

Vor den Kindern gab es seitens ihrer Eltern keine Zärtlichkeiten. Aufgeklärt wurde sie in der Schule in der 7. oder 8. Klasse. Das Brustwachstum empfand sie wegen der Arbeit als störend. Es gab keine Kosmetik oder Schminke.

Angelika W. schaute sich vor Prozessbeginn im Gerichtssaal um.
Angelika W. schaute sich vor Prozessbeginn im Gerichtssaal um.

UPDATE, 9.35 Uhr: Angelika berichtet, dass ein Wurf von Katzen durch Werfen an die Wand getötet wurde . Das schildert sie völlig neutral, ohne erkennbare Emotionen. Sie schildert alles hochgradig emotionslos, parallel zu ihrem Partner Wilfried W.

Hier sind sich beide sehr ähnlich. Angelika zeigte mir liebevolle Briefe ihrer Mutter, tröstend, mit Glanzbildchen beklebt. Angelika habe geweint, als sie Brief von der Mutter bekam. Allerdings bleiben auch diese Schilderungen emotionslos.

Angelika hat eine Schwester. Sie sind aber sehr unterschiedlich. Das Verhältnis zu ihrer Mutter schilderte Angelika als sehr distanziert. In der Schule gab es keine richtigen Freundinnen. Das habe sie aber nicht vermisst.

Sie berichtete, dass sie sehr sparsam, fast geizig, war. Sie kaufte auf eigene Faust einen Trecker für 3.000 Mark, um ihrem Vater damit zu helfen. Damals konnte Angelika keine fremden Menschen ansprechen, da sie schüchtern war. Das hat sich inzwischen geändert.

Angelika vermutet, dass Wilfried ihr das beigebracht, nahezu "eingeprügelt" habe. Sie war nie in einer Diskothek. Sie hatte aber auch nicht den Wunsch. Gewalt von ihren Eltern untereinander oder bei den Großeltern gab es nicht. Sie arbeitete gerne in der Gärtnerei. Sie wurde oft gelobt, was Angelika sehr wichtig war.

Ihr Vater habe ihr einmal unterstellt, sie würde in der Gärtnerei besser arbeiten als zu Hause. Da sei sie sehr wütend gewesen, habe eine Forke nach ihrem Vater geworfen, aber schon beim Loslassen gehofft, ihren Vater nicht zu treffen.

UPDATE, 9.25 Uhr: Nahlah Saimeh: In einem Gutachten geht es auch um die Beziehung der beiden Eheleute. Angelika wirkt einfach, die Kleidung ist neutral, sie wirkt gepflegter als zu Beginn der Gerichtsverhandlung. Die Haare sind geschnitten und getönt.

Das Erscheinungsbild geht mehr in Richtung "feminin". Die Gesichtszüge haben sich verändert, das Herbe ist etwas gewichen und sie wirkt etwas weicher. Angelikas Großvater kam vom Bauernhof. Ihr Vater wurde gedrängt, Bauer zu werden. Angelika hat anschaulich die Pflichten der bäuerlichen Arbeit beschrieben.

Sie schilderte sich als zupackend, fleißig, aufgabenorientiert, leistungswillig. Sie war hoch arbeitsorientiert. Sie hat die Arbeit bewusst wahrgenommen und war für Lob empfänglich. Engsten sozialen Kontakt hatte sie zu ihrem Vater, der gesundheitlich beeinträchtigt war.

Er war ihr sehr wichtig. Ihre Schilderungen zu Menschen und Tieren, die sie umgaben, war sehr emotionslos, völlig neutral. Sie ist sehr mitteilsam, Es gab keine Erniedrigungen auf dem Bauernhof und keine Gewalt im Elternhaus. Das Elternhaus wird als einfach und liebevoll geschildert.

Als Kind war sie schon wenig mädchenhaft. Im Kindergarten war sie nicht. Der Tod ihrer Großeltern war absehbar. Der Hausarzt ging bei uns ein und aus. Der Vater gab ihr den Kosenamen "Meine Rackermaus".

Zum Tod des Vaters: Angelika sah den Tod als Erlösung, aber es war für sie eine Katastrophe. Trotz Tod des Vaters ging sie am nächsten Tag wieder in die Gärtnerei, in der sie gelernt hatte und arbeitete.

UPDATE, 9.19 Uhr: Der Vorsitzende Richter Bernd Emminghaus hat die Sitzung eröffnet und der Gerichtsgutachterin Nahlah Saimeh das Wort erteilt.

Sie wird nun über die Persönlichkeit von Angelika W. Auskunft geben. Sie hatte bereits 2016 die Angeklagte begutachtet.

Nahlah Saimeh: Angelika hat mir viele Briefe geschickt, Erinnerungen, was in den letzten 17 Jahren vorgekommen ist. Ich beziehe mich auch auf die Verhaltensbeschreibung von Angelika hier vor Gericht. Außerdem geht es mir um den Autismus-Wert von Angelika W. Ich beziehe mich auch auf die Gefangenenpersonalakte der JVA Bielefeld.

Fotos: DPA

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