Hier sollen in Paderborn 800 neue Wohnungen entstehen

Wie im hier gezeigten Siegerentwurf könnte das Gelände der "Alanbrooke" zukünftig aussehen.
Wie im hier gezeigten Siegerentwurf könnte das Gelände der "Alanbrooke" zukünftig aussehen.

Paderborn - Das Gelände der "Alanbrooke" ist 18 Hektar groß und die größte zukünftige Baufläche der Stadt. Insgesamt sollen zwischen der Theodor-Heuss-Straße, der Erzbergerstraße, der Elsener Straße und der Gieferstraße bis zu 800 neue Wohnungen entstehen.

Der Wohnraum wird dringend gebraucht, denn die Prognosen für die Paderborner Innenstadt sehen eine Bevölkerungszunahme von bis zu 800 Personen im Jahr 2020 vor. Dann sollen 158.000 Menschen dort leben, es werden also zwischen 4500 bis 5500 neue Wohnungen benötigt.

Drei- bis fünfgeschossige Bauten gemischt mit Reihenhauszeilen sollen das Gelände prägen. Die denkmalgeschützten Gebäude im Norden und Osten werden erhalten und sollen ebenfalls als Wohnraum nutzbar gemacht werden. Der Wohnraum soll breitgefächert und sozialverträglich sein, schreibt Claudia Warnecke in der Sitzungsvorlage für den Planungsausschluss, so die Neue Westfälische.

Das heißt, dass auch für die alleinerziehenden Eltern, wie auch für Senioren und junge Familien Wohnraum auf dem Gelände entstehen soll. Sozialer Wohnungsbau ist also auch ein Thema. Bisher sind 20 Prozent der Wohnungen dafür vorgesehen. Petra Tebbe von der Fraktion der Grünen im Rat, fordert aber 30 Prozent. Darüber könne im Bauausschuss am 6. Juli gesprochen werden, so Warnecke.

Beim Bau- und Planungsausschuss am 6. Juli will sich die Stadt das Vorkaufsrecht für das Gelände sichern. Alternativ könnte die Stadt den Verkauf auch an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) überlassen.

Wie sich die Stadt entscheidet, hängt noch von einem Wertgutachten ab.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0