Ein Toter und vier Schwerverletzte bei Glätteunfällen im Berufsverkehr

Viele Berufspendler kamen wegen der Staus zu spät zur Arbeit. (Symbolbild)
Viele Berufspendler kamen wegen der Staus zu spät zur Arbeit. (Symbolbild)  © 123RF

Paderborn - Ein längerer Schneeschauer hat am Morgen den Berufsverkehr in Ostwestfalen rund um Paderborn lahm gelegt.

Gegen 5.30 Uhr habe es flächendeckend angefangen zu schneien, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten hätten über 30 Unfälle wegen des Schnees und Glätte aufgenommen.

"Das arbeiten wir gerade ab", sagte der Sprecher. Auch auf den Autobahnen rund um Paderborn stand der Verkehr in den frühen Morgenstunden still.

Nach Auskunft der zuständigen Polizei in Bielefeld kam es auf der A33 und A44 wegen des Schneefalls zu über 20 Kilometer langen Staus.

Ein Lastwagen hatte sich auf der A44 quer gestellt. Am Vormittag normalisierte sich Lage nach Auskunft der Polizei aber wieder.

Update, 12.50 Uhr: Mittlerweile teilte die Polizei mit, dass es bei einem Unfall bei Bad Wünnenberg sogar einen Toten gab. Ein 63-jähriger Mitfahrer erlitt tödliche Verletzungen, nachdem der Suzuki, in dem er saß, in den Gegenverkehr geriet.

Die 62-jährige Fahrerin und eine gleichaltrige Beifahrerin wurden zudem lebensgefährlich verletzt. Der 21-jährige Fahrer des am Unfall beteiligten VW Passat und dessen Beifahrer (31) zogen sich ebenfalls schwere Verletzungen zu. Bei drei Verletzten soll laut Rettungsdienst akute Lebensgefahr bestanden haben.


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