Anzeige: Mann (35) verschickt Hass-Mails an Bundespolitiker

Paderborn - Am 14. Juni fand eine bundesweite Razzia gegen Internethetze und Hass-Kommentare statt. Infolgedessen wurde auch eine Wohnung in Paderborn durchsucht.

Wegen Hass-Mails wurde die Wohnung eines Paderborners durchsucht. (Symbolbild)
Wegen Hass-Mails wurde die Wohnung eines Paderborners durchsucht. (Symbolbild)  © 123RF

Der 35-jährigen Wohnungseigentümers soll von seinem Rechner aus eine Vielzahl an beleidigenden E-Mails mit ausländerfeindlichen und rassistischen Inhalten an Kommunal- und Bundespolitiker verschickt haben.

Die betroffenen Politiker stellten daraufhin eine Anzeige bei den örtlichen Staatsanwaltschaften, die wiederum die Paderborner Staatsanwaltschaft einschaltete. Letztendlich wurde der Staatsschutz Bielefeld informiert, der dann die Ermittlungen aufnahm.

Nun wurde gegen den 35-Jährigen ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Volksverhetzung eingeleitet. Auf ihn könnte jetzt eine Freiheitsstrafe zwischen drei und fünf Jahren zukommen.

Derzeit werden sowohl der Rechner als auch das Handy des Mannes von IT-Spezialisten ausgewertet werden. Gegenüber der Neuen Westfälischen teilte die Polizei mit: "Das Ergebnis liegt noch nicht vor."

Titelfoto: 123RF


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