Paket-Zoff! Wie viele Sendungen bleiben durch den Amazon-Streik wirklich liegen?

Wie viele Pakete blieben denn nun wirklich in den vergangenen Tagen liegen? Darüber streiten sich ver.di und Amazon.
Wie viele Pakete blieben denn nun wirklich in den vergangenen Tagen liegen? Darüber streiten sich ver.di und Amazon.  © Ralf Seegers

Leipzig - Gucken Amazon-Kunden derzeit in die Röhre statt auf ihr neues Smartphone? Der Gewerkschaft ver.di zufolge sorgt der Streik bei Amazon in Leipzig für einen riesigen Paket-Stau.

"Über 100.000 Sendungen blieben am Dienstag und Mittwoch unbearbeitet liegen", behauptete ver.di-Streikleiter Thomas Schneider am Donnerstag.

Eine Sprecherin von Amazon nannte diese Aussage allerdings "Unsinn und nicht haltbar". Die Lieferversprechen würden eingehalten. Die Arbeitnehmervertreter riefen am Donnerstag den dritten Tag in Folge zum Streik auf.

"Die Versuche der Amazon-Verantwortlichen, die Streikwirkungen kleinzureden, laufen ins Leere. Die Streikenden wissen ziemlich genau um die Wirkung des Streikes und das motiviert sie immer wieder, weiterzumachen", erklärte ver.di-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

Seit 2013 versucht ver.di - auch mithilfe von Streiks - den US-Internethändler zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zu bewegen.


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