Leipzig soll neuen Palast der Republik bekommen

Prägt ein neuer "Palast der Republik" bald auch das Leipziger Stadtbild?
Prägt ein neuer "Palast der Republik" bald auch das Leipziger Stadtbild?  © DPA

Leipzig - Berlin entschied sich bewusst gegen den Palast der Republik und baute an seiner Stelle das Stadtschloss wieder auf. Leipzig hingegen plant nun den Wiederaufbau des DDR-Prunkbaus.

Auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz, direkt gegenüber der Propsteikirche, soll der Koloss entstehen. Die Idee zum Bau des Palastes der Republik in der Messestadt hatte der seit drei Jahren in Leipzig lebende Künstler und Architekt Daniel Theiler.

"Mit der Baumwollspinnerei und unzähligen Kunstgalerien und Museen hat sich Leipzig zu einem Zentrum zeitgenössischer Kunst entwickelt. Aus diesen Gründen ist Leipzig DER Ort für den Wiederaufbau des Palastes der Republik", schreibt Theiler auf der Webseite des Projekt. "Berlin geht zurück in die Vergangenheit. Leipzig geht mit dem Wiederaufbau des Palastes der Republik als PdR-Leipzig zurück in die Zukunft!"

Rein äußerlich soll der Leipziger PdR exakt so aussehen wie sein Berliner Vorbild, das 1976 fertiggestellt und 2006 abgerissen wurde. In den zahlreichen Räumlichkeiten möchte der Architekt viel Platz für Kunst entstehen lassen. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann auf der Seite "Der Palast der Republik kommt!" T-Shirts, Taschen und Buttons erwerben.

2018 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Das Ziel des Künstlers ist es, den neuen Palast der Republik 2019 zeitgleich mit dem Stadtschloss in Berlin eröffnen zu können.


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