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Berufswechsel? Wird der Grüne Boris Palmer der neue Jan Böhmermann?

Tübingens OB Palmer probiert sich als Satiriker

Tübingens Grüner Oberbürgermeister Boris Palmer probiert sich in Satire und vermeldete, Merkel und Seehofer seien zurückgetreten.

Von Niklas Noack

Tübingen/Stuttgart - Ausgerechnet am Wahlsonntag in Bayern sorgte der Grüne Oberbürgermeister Boris Palmer (46) für große Verwirrung, indem er auf Facebook vermeldete: Innenminister Horst Seehofer (CSU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sind zurückgetreten. (TAG24 berichtete)

Polarisiert gerne mit seiner Meinung zur Flüchtlingspolitik: Tübingens Grüner OB Boris Palmer.
Polarisiert gerne mit seiner Meinung zur Flüchtlingspolitik: Tübingens Grüner OB Boris Palmer.

Später fügte er seinem Post hinzu, es handle sich nur um Satire. Außerdem seien "sämtliche handelnde Figuren frei erfunden und Ähnlichkeiten mit real existierenden Vorgängen rein zufällig."

In seinem ursprünglichen Post verwendete Palmer sogar das Kürzel der Deutschen Presseagentur "dpa", mit dem Zusatz "BP", das für Boris Palmer steht und die Aussage seines Posts ironisch brechen sollte.

Nach dem Posting hagelte es an Kritik für Boris Palmer. So schrieb der Schleswig-Holsteiner Grünen-Politiker Jakob Brunken auf Twitter: "Boris #Palmer will wohl wieder etwas Aufmerksamkeit bekommen - einfach nur peinlich einen solchen bullshit zu verbreiten und dann noch als @dpa Meldung zu verpacken."

Oder der Journalist Timo Reuter fragt sich in seinem Post: "Ey, @Die_Gruenen, wann schmeißt ihr Fake-#Palmer raus?".

Tübingens OB Boris Palmer (r.) probiert sich in bester Jan Böhmermann-Manier (l.) als Satiriker. (Fotomontage)
Tübingens OB Boris Palmer (r.) probiert sich in bester Jan Böhmermann-Manier (l.) als Satiriker. (Fotomontage)

Diese Frage stellt sich wahrscheinlich nicht nur Reuter, denn Tübingens Oberbürgermeister Palmer polarisiert in Deutschland und vor allem auch in seiner Partei. Nur geht es dabei meistens nicht um das Thema "Was darf Satire", sondern um Deutschlands Flüchtlingspolitik. Dies ging sogar schon soweit, sodass die AfD Palmer in ihre Partei eingeladen hatte. (TAG24 berichtete) So war der AfD-Landtagsabgeordnete Harald Pfeifer der Meinung, Palmer würde von seinen Äußerungen her, besser zur AfD als zu den Grünen passen.

Doch auch das Thema rund um Satire und Palmer ist nicht ganz neu, wie er in einem aktuellen Facebook-Post klarstellt. Damals schrieb Palmer einen Brief an den türkischen Präsidenten Recep Erdogan in Anlehnung an das Schmähgedicht des Satirikers Jan Böhmermann, welches bekanntlich ebenfalls an Erdogan gerichtet war. (TAG24 berichtete) In diesem ironisch gemeinten Brief forderte Palmer Erdogan auf, Böhmermann die Eier abzuschneiden.

Im Zuge seines neusten Streichs, bezüglich der vermeintlichen Rücktrittsmeldung Merkels und Seehofers, will Palmer nun wieder das Fass zur Diskussion "Was darf Satire?" aufmachen. So schreibt er als Überschrift seines Posts "Satire darf alles - oder doch nicht?" und geht auf die Empörung ein, die er am Sonntag auslöste. So zeigt sich Palmer verwundert, weshalb die Empörung dieses Mal größer ist als bei seinem Erdogan-Brief: "Warum eigentlich? Weil es auch bittere Satire über Merkel war und nicht nur über Erdogan? Oder doch eher, weil ich ganz bewusst vielen Lesern, die sich bevorzugt in rechten Facebookkreisen tummeln, den Spiegel vorgehalten haben, wie leicht sie glauben, was sie gerne glauben?"

Palmer fühlt sich aufgrund der ausgelösten Empörung bezüglich seines vermeintlich satirischen Posts bestätigt. Sein Ziel war nach seinen Äußerungen zufolge, aufzuzeigen, wie leicht man Falschmeldungen verbreiten kann.

Der Kritik, dass sein Post für Missverständnisse gesorgt haben könnte, entgegnet er, dass seine "Eilmeldung" in kürzester Zeit widerlegbar gewesen sei. Dass es dennoch zu Missverständnissen kam, zeige Palmers Meinung nach wie leichtfertig Falschmeldungen weiterverbreitet werden können. Der "eigentlich Witz ist doch, dass man mit einer solchen „Meldung“ eine dpa-Meldung bekommt.", so Palmers Fazit.

Die DPA verfasste eine Stellungnahme zum Post Palmers, dass es sich dabei eben nicht um eine Meldung aus ihrem Hause handle.

Fotos: DPA

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