Touristen werden bei Stierhatz schwer verletzt

Pamplona - Bei der dritten Stierhatz im nordspanischen Pamplona sind am Dienstag zwei Läufer so schwer verletzt worden, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Ganz nah an den Stieren laufen die Teilnehmer mit.
Ganz nah an den Stieren laufen die Teilnehmer mit.  © Alvaro Barrientos/AP/dpa

Ein 49-jähriger Brite habe einen offenen Bruch am Knöchel erlitten und müsse operiert werden, berichtete der spanische Fernsehsender RTVE unter Berufung auf Klinikangaben.

Ein 42-Jähriger aus dem amerikanischen Chicago werde hingegen wegen einer leichten Gehirnerschütterung und einer Schulterverletzung behandelt.

Mit nur zwei Minuten und 13 Sekunden handelte es sich um das bislang rasanteste Treiben des "Sanfermines"Festes 2019. Obwohl viele Teilnehmer und auch einer der Leitochsen zu Boden gingen, blieben weitere schwere Verletzungen offenbar aus.

Einige Menschen mit leichteren Verwundungen wurden gleich vor Ort vom Roten Kreuz versorgt. Wegen starker Regenfälle in der Nacht waren Medien zufolge weniger Läufer bei der Hatz dabei als in den vergangenen Tagen.

Im Rahmen des traditionellen Volksfestes werden acht Tage lang am Morgen sechs Kampfbullen und mehrere Leitochsen über eine 875 Meter lange Strecke durch die Altstadt in die Stierkampfarena getrieben.

Dort sterben die Stiere am Abend durch die Hand eines Toreros. Seit Jahren protestieren Tierschützer gegen das Spektakel.

Hunderte Teilnehmer kommen jedes Jahr nach Pamplona.
Hunderte Teilnehmer kommen jedes Jahr nach Pamplona.  © Alvaro Barrientos/AP/dpa

Titelfoto: Alvaro Barrientos/AP/dpa


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