Bald Nachwuchs da? Panda-Mama "Meng Meng" wurde künstlich besamt!

Berlin - Die Panda-Dame Meng Meng (5) im Berliner Zoo wurde künstlich besamt, um die Nachwuchs-Wahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Panda-Mann Jiao Qing knabbert in einem Außengehege an einem Bambuszweig.
Panda-Mann Jiao Qing knabbert in einem Außengehege an einem Bambuszweig.  © DPA

Das teilte eine Zoo-Sprecherin am Montag in Berlin mit. Die Spermien seien von Männchen Jiao Qings (8) gewonnen und anschließend bei Meng Meng eingeführt worden.

Die beiden Pandas wurden dazu kurzzeitig in Narkose gelegt.

Sie hätten den Eingriff gut überstanden. Darüber hinaus gab es auch natürliche Paarungsversuche: Am Freitag und Samstag wurden die Tiere insgesamt sieben Mal für jeweils etwa 20 Minuten zusammengelassen.

Jiao Qing ging laut Zoo zwar auf Tuchfühlung mit der paarungsbereiten Meng Meng, es ließ sich jedoch nicht feststellen, ob die Paarung erfolgreich verlief.

Frühestens ab Juni könnte eine Ultraschall-Untersuchung Aufschluss über eine Trächtigkeit geben.

Panda-Weibchen können nur einmal im Jahr – in einem Zeitraum von 24 bis 72 Stunden – befruchtet werden.

Der Zoo Berlin hält die einzigen Riesenpandas in Deutschland.
Der Zoo Berlin hält die einzigen Riesenpandas in Deutschland.

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