Pankows Bezirksbürgermeister empört mit Skandal-Tweet zum Tod von Kohl

Kommentare wie "Es ist schon erstaunlich, dass solch ein kleines Licht Bezirksbürgermeister sein darf!" oder "Ein linker Bürgermeister ohne Profil und Agenda" gehören fast noch zu den harmlosesten Äußerungen.
Kommentare wie "Es ist schon erstaunlich, dass solch ein kleines Licht Bezirksbürgermeister sein darf!" oder "Ein linker Bürgermeister ohne Profil und Agenda" gehören fast noch zu den harmlosesten Äußerungen.

Berlin - In Zeiten von sozialen Netzwerken haben auch Politiker die Möglichkeit Ereignisse zu kommentieren, dass sie damit nicht immer die beste Figur abgeben, hatte Mitte der Woche auf Piraten-Politiker Thomas Göde auf Twitter bewiesen (TAG24 berichtete). Nun legte Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn nach und empört mit seinen Äußerungen zum Tode Helmut Kohls.

"BE zum Tode Kohl unterirdisch. Fakehistory. Infantiles Heldengedenken - peinlich." So die geschmacklosen Worte des Linken-Politikers auf Twitter. Doch dieser verteidigte in der B.Z. seine harschen Worte: So habe er "die Berichterstattung (BE), vor allem in ARD und ZDF, als infantiles Heldengedenken empfunden. Sie war zu sehr an der Person Helmut Kohl orientiert und spiegelte zu sehr die deutsche Sicht."

CDU-Generalsekretär Stefan Evers äußerte sich mit scharfen Kritik in der Berliner Morgenpost zum skandalträchtigen Tweet von Sören Benn: "Eine so verächtliche Äußerung über den verstorbenen Helmut Kohl ist selbst eines linken Politikers unwürdig." Es fehle "ein Mindestmaß an Anstand und Respekt", so Evers.

Auch die taz leistetet sich einem mit viel Kritik im Nachgang behafteten Ausrutscher und spottete mit "Blühende Landschaften - Ehrensache. Staatstrauer um Helmut Kohl" (TAG24 berichtete). "Pietätlos", "respektlos", so die Worte vieler Leser.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0